Miserere Nobis!

Hilfe für Katholikinnen und Katholiken mit gleichgeschlechtlichen Neigungen

Warum Miserere Nobis

Warum heißt diese Einrichtung "Miserere Nobis"?


Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, dona nobis pacem.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib uns deinen Frieden.

Mit "Miserere Nobis" wollen wir uns besonders der Gnade und dem Erbarmen Gottes anvertrauen. So wie Jesus als das Lamm Gottes starb, um die Welt von der Macht der Sünde zu erlösen, wollen auch wir unser altes Selbst hinter uns lassen.

Nur indem wir alles aufgeben, können wir alles empfangen und zu dem Menschen werden, zu dem wir erschaffen wurden: geliebte Kinder Gottes, die das Ebenbild des Herrn in sich tragen.

Dies gibt uns Wert und eine Identität.

Wir geben uns dem hin, der uns erschaffen hat, auf dass unsere Seele gesund wird.



Wer miterleben musste, welche körperlichen, psychischen und möglicherweise auch spirituellen Konsequenzen ein jahrelanges Leben in der Schwulenszene für die Betroffenen hatte, kann nur den Kopf schütteln über die Weigerung von Ärzten, Therapeutinnen und der Gesellschaft insgesamt, dies anzuerkennen und Folgen daraus zu ziehen. Wer selbst erfahren hat, dass Sex nicht heilt und keine unerfüllten Bedürfnisse stillt, wer es satt hat, dass ihm/ihr immer nur gesagt wird "Dann tu's doch einfach, wenn dir danach ist!", weiß auch, was es bedeutet, wenn sich völlige Gleichgültigkeit und Inkompetenz hinter scheinheilig-besorgten Phrasen verbirgt. Menschen, die immer nur politisch korrekte Antworten auf ihre offenen Fragen bekommen haben, die doch nur das Gewissen der Gesellschaft beruhigen sollen, sind froh um jede helfende Hand, die sich ihnen bietet. Sie sind dankbar um jede/n, der/dem es nicht egal ist, ob diese Phrasen sein Anliegen wirklich verbessern, sondern der sich offen und selbstlos seiner/ihrer annimmt und ihm/ihr mit bedingungsloser Liebe begegnet.