Miserere Nobis!

Hilfe für Katholikinnen und Katholiken mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen

Normal

Sind gleichgeschlechtliche Neigungen "normal" oder "natürlich"?


Aber Psychologen sagen doch, dass es normal ist!

Dieses Argument stützt sich auf die Entscheidung der American Psychiatrist Association (APA) von 1973, Homosexualität von der Liste der Störungen ("disorders") zu nehmen. In deren "Diagnostic and Statistical Manual" werden als offizielle Liste die geistigen und emotionalen Störungen aufgeführt, die von allen Wissenschaftlern verwendet wird, die auf diesem Gebiet arbeiten. Und anscheinend hat diese Definition auch einen großen Einfluss auf das, was wir als "normal" betrachten.

Hier muss man aber die Vorgeschichte zu dieser Entscheidung etwas genauer betrachten (Literatur hierfür: "Homosexuality and American Psychiatry: The Politics of Diagnosis" by Dr. Ronald Bayer).


Vor 1973 hat die APA Homosexualität als eine Störung betrachtet. In der Definition des "Diagnostic and Statistical Manual" von 1952 wird Homosexualität als eine "sociopathic personality disturbance" (soziopathische Persönlichkeitsstörung) gelistet. In der 2. Version - DSM II - wurde Homosexualität schließlich in der Kategorie der "sexual deviations" (sexuelle Abweichungen) geführt.

Führer der Schwulenbewegung begannen, bei den Treffen der APA zu protestieren und wollten bei künftigen Entscheidungen der APA zu diesem Thema mit dabei sein.

Am 15. Dezember 1973 wurde Homosexualität dann ganz aus dem DSM entfernt. Verschiedene Psychiater widersprachen dem sofort und so wurde schließlich ein Referendum wurde einberufen. Von 10.000 abstimmenden Mitgliedern, waren dann fast 40 Prozent (!!) gegen die Entscheidung des Vorstands, Homosexualität zu normalisieren.

Sowohl die American Psychiatrist Association wie die American Psychological Association haben aber von da an immer schwule Angelegenheiten unterstützt und damit den Eindruck erweckt, dass Psychiater und Psychologen in den USA Homosexualität generell als normal betrachten.


Fassen wir zusammen:

Die Entscheidung der APA wurde also nicht unter normalen Bedingungen getroffen, sondern unter enormen politischem Druck. Die APA hat außerdem keineswegs festgestellt, dass Homosexualität normal sei. Die Entscheidung von damals beinhaltete nur, dass lediglich klar umrissene geistige Störungen im DSM aufgenommen werden sollen. Wenn Homosexuelle sich weder gestresst noch sozial benachteiligt fühlen, sollte man ihre Orientierung nicht als eine Störung ansehen.

Diese Entscheiung spiegelte auch keineswegs die Ansichten amerikanischer Psychiater wieder. 1979 hat die Zeitschrift "Medical Aspects of Homosexuality" eine Umfrage unter 10.000 Psychiatern durchgeführt. 69 Prozent gaben an, dass Homosexualität etwas pathologisches hätte. 60 Prozent sagten, homosexuelle Männer seien weniger dazu in der Lage, "reife, liebevolle" Beziehungen zu führen als heterosexuelle Männer.

Für uns Christinnen und Christen ist all dies zweitrangig. Wir gehen davon aus, dass es auch Homosexuelle gibt, die monogame, liebevolle Beziehungen haben. Aus biblischer Sicht ist für uns aber weder dies noch die Sichtweise der APA ausschlaggebend, sondern allein die Bibel. Was für Menschen geistig gesund ist, ist noch lange nicht moralisch akzeptabel vor Gott.

(Empfohlene Literatur und Quelle: "The Gay Gospel" und andere Bücher von Joe Dallas.)


Ist es wirklich so normal und natürlich, "schwul" zu sein?

Ich war viele Jahre in der schwulen Szene, hatte viele Männer und eine Menge Sex mit ihnen. Auch hatte ich eine langjährige Partnerschaft - wenngleich nicht gerade monogam.
In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen, die mir sehr am Herzen liegen. Wunderbare Menschen mit vielen Talenten. Gerade deshalb werde ich hier einige klare Worte zum Thema "Homosexualität" (besonders aus männlicher Sicht) sagen - auf Basis meiner eigenen Erfahrungen. Politisch nicht korrekt, aber Toleranz heißt nicht, dass jeder machen kann, was er will und niemand darf dazu etwas Kritisches anmerken. Das ist Gleichgültigkeit den Betroffenen gegenüber und Feigheit bezüglich der Sache an sich.

Sexuelle Praktiken

Schon in meiner "schwulen" Zeit habe ich mir oft gedacht, wenn Eltern wüssten, was in der Szene so alles als "normal" gilt, würden sie rebellieren, wenn schwule Gruppen an die Schulen ihrer Kinder kämen.

Ich will hier nicht ins Detail gehen. Tatsache ist, das "schwule" Sexpraktiken Handlungen umfassen, die sich die meisten Menschen wohl nocht nicht einmal vorstellen können. Vieles davon ist im Übrigen in höchstem Maße ungesund - für Körper und Seele. Nein, nicht jedes "schwule" Paar praktiziert dies, dennoch ist es durchaus die Norm, dass der durchschnittliche "homosexuelle" Sex weitaus extremer ist als der vergleichbare heterosexuelle Sex (wenngleich die Heteros hier aufholen). Auch ist die durchschnittliche "homosexuelle" Beziehung weitaus weniger monogam (auf einen einzigen Partner bezogen) und weitaus kurzlebiger als die durchschnittliche heterosexuelle (ja, auch hier holen die Heteros auf).

Gestern sah ich ein "Profil" meines Ex-Partners online. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, Großvater, er hat einen "festen" Freund und offenbar keinerlei Probleme damit, sich halbnackt im Internet für Sado-Maso-Praktiken mit mehreren Partnern und fäkalen Handlungen anzubieten - inklusive einer detaillierten Beschreibung seiner sexuellen Vorlieben. Unter den meisten praktizierenden Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen würde das als völlig normal gelten. Auch in unserer gemeinsamen Zeit ging es sexuell sehr extrem zu.

Ich sehe nicht mit Verachtung auf ihn noch denke ich, er sei ein schlechter Mensch. Im Gegenteil - er (und alle "Beteiligten") tut mir leid. Soll das etwa "normal" oder gar "natürlich" sein? Was ist dann nicht mehr normal oder natürlich - und mit welcher Begründung? Fakt ist, dass der allgemein anerkannte Standard verschwimmt und moralischer Relativismus, bei dem jeder für sich selbst entscheidet, was gut, richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist, regiert.

Normal? Wie entsteht das überhaupt?

Wenn es so "normal" ist, "schwul" zu sein, warum ist der Anteil von MSM (Männer, die Sex mit Männern praktizieren) unter denjenigen, die eine Geschlechtskrankheit haben, so überproportional hoch (siehe das Robert Koch Institut www.rki.de)? Warum leiden so viele aktive "Homosexuelle" unter psychischen Erkrankungen (die man nicht einfach pauschal auf die Gesellschaft schieben kann) und warum gibt es unter ihnen oftmals ein erhebliches Drogenproblem (Alkohol und anderes)?

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die zur Entwicklung menschlicher Sexualität beitragen - insbesondere der "Homosexualität". Die Zeiten, wo man ein Gen dafür verantwortlich machte, sind vorbei. Abgesehen davon, dass man bisher noch kein "schwules" Gen gefunden hat, wäre dies auch unerheblich. Im Zeitalter der Epigenetik weiß man inzwischen, dass es Umweltfaktoren sind, die entscheiden, ob ein Gen überhaupt zum Tragen kommt, rückgebildet wird oder gar ein neues entsteht, dass dann Eingang in die Erbsubstanz (DNA) findet. Mit anderen Worten: unsere Gedanken und Taten haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Gehirnstruktur und unsere DNA. Abgesehen davon wäre es ein erbärmliches Bild vom Menschen, diesen als Sklaven der Gene darzustellen, der keine andere Wahl hat als zu tun, was diese ihm sagen. Auf Basis eines Gencodes zu behaupten, etwas sei "normal" oder "natürlich" ist absurd - und führt zu noch absurderen Konsequenzen, wenn man diesen Gedanken fortführt und auf andere Beispiele anwendet.

Wir sind verantwortlich für unser eigens Tun und Denken und können niemanden dafür die "Schuld" geben.

Wenn "Homosexualität" so normal ist, warum dann dieser Drang, sich selbst mit Genen rechtfertigen zu wollen? Warum diese ständige Opferrolle als jemand, der einer bösartigen Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist? Wenn ich als Mann Frauen mit dunklen Haaren und vollen Brüsten attraktiv finde, ist das mit Gott und der Welt völlig in Ordnung. Niemand würde hier von mir erwarten, dies mit einer genetischen Veranlagung rechtfertigen zu wollen.

Warum der ständige Drang, jedem über die eigene sexuelle Veranlagung informieren zu wollen, ob er/sie es nun hören will oder nicht? Hast du schon einmal von einem Heterosexuellen gehört: "Hallo, mein Name ist Hans und ich bin hetero"? Allein der Gedanke lässt mich lachen. Warum spielt die sexuelle Neigung eine derart zentrale Rolle bei "Schwulen"? Bei vielen scheint sich das ganze Leben nur darum zu drehen.

Zurück zu den verschiedenen Faktoren, die zur Entwicklung von "Homosexualität" beitragen - eine genetische Struktur, die es uns leichter macht, uns in bestimmten Situationen so und nicht anders zu verhalten, sexueller/emotionaler/körperlicher/verbaler Missbrauch, gestörtes oder nicht zustande gekommenes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, Experimentieren in früher Jugend, Pornographie, nicht erfüllte, legitime emotionale/psychische/soziale Bedürfnisse, traumatische Erfahrungen, eine gestörte Geschlechts-Identität - und vieles mehr.

Wenn man sich all dies anschaut, ist es dann nicht sehr vereinfachend, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zu raten "Wenn dir danach ist, dann tu es halt!" oder "Sei stolz darauf, schwul zu sein!"? Damit hilft man den Betroffenen nicht. Das hat mit Liebe nichts zu tun - damit zeigt man nur, dass einem der Mensch nicht interessiert und man mit seinen/ihren Problemen nicht belästigt werden will.

Ein weiterer, oft belächelter Aspekt: "Normal" und "natürlich" ist auch, was der Gesellschaft als ganzer zuträglich ist (und was der überwiegende Teil der Bevölkerungals solches ansieht, aufweist und praktiziert). Der grundlegende, wenn auch oft als kleinkariert beschimpfte, Bestandteil jeder Gesellschaft ist die Fähigkeit und Notwendigkeit zur Fortpflanzung. Und für diese und die Erziehung der gemeinsamen Kinder haben Natur und Gesellschaft das bestmögliche und für alle Beteiligten beste Modell entwickelt: die traditionelle monogame heterosexuelle und lebenslange Ehe. Nichts kommt dem gleich.

Viele "Schwule" führen als "Argument" an, "glücklich" mit ihrem Leben und dem, was sie ihrer Meinung nach sind, zu sein. Wobei dieses "Glücklichsein" meist auf ein verschwommenes Hippie-mäßiges Gefühl hinausläuft, das wie jedes Gefühl kommt und geht. Es ist tragisch, zu sehen, wie sehr sich unsere Gesellschaft mittlerweile damit zufrieden gibt "glücklich" zu sein. Ist etwas wirklich normal, natürlich, gesund, moralisch akzeptabel oder für die Gesellschaft als Ganze vorteilhaft, weil sich der Betroffene gut dabei fühlt? Ich denke, ich muss hier keine Beispiel anführen, um die Abwegigkeit dieses Gedankens zu erläutern.

Homosexualität? Was ist das überhaupt?

Zum Schluss ein noch radikalerer Gedanke: Für mich gibt es keine "Homosexualität" (also eine überwiegende und länger andauernde erotische - und!! - romantische/emotionale Neigung zum eigenen Geschlecht). Dieser Begriff ist noch relativ neu. Für mich gibt es nur "Heterosexuelle" (auch dieser Begriff ist noch jüngeren Datums), also Männer und Frauen. Diese Männer und Frauen sind in vielfacher Hinsicht verschieden - und das ist gut so. Sie haben zudem in Familie, Gesellschaft, Beruf und der Kirche verschiedene Rollen und Aufgaben. Auch das ist gut so.

Manche dieser Menschen haben gleichgeschlechtliche Neigungen - aus welchem Grund auch immer (und sei er "genetischer" Art). Dann sind sie eben, was sie sind: Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Deshalb entsteht aber nicht (!!) eine eigenständige Identität und allein aufgrund ihrer Neigungen haben sie nicht den Anspruch auf Sonderrechte.

Kurz und gut: Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nichts Besonderes. Sie sind ganz gewöhnliche Menschen, die dieselben Rechte und Pflichten wie andere Menschen haben. Vor allem aber haben sie auch dieselben Rechte anzuerkennen, die auch für andere gelten, ohne diese zu kriminalisieren, radikalisieren oder zu beschimpfen - insbesondere das Recht darauf, eine andere Meinung zu haben und diese laut zu sagen. Jeder Mensch hat das Recht darauf, respektiert zu werden.

Aus genau diesem Grund bin ich auch gegen besondere und von der Gesellschaft zu finanzierende Einrichtungen für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Das war ich bereits in meiner "schwulen" Zeit. Wenn Menschen Probleme haben, soll ihnen geholfen werden. Es kann nicht angehen, dass wir nun anfangen, Menschen in Gruppen mit besonderen sexuellen Neigungen zu teilen.

Ich habe es dank Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) geschafft, mein "schwules" Leben hinter mich zu lassen. Nicht, dass ich keine Empfindungen in dieser Richtung mehr hätte, aber sie haben in Häufigkeit und Intensität erheblich abgenommen und bestimmen nicht mehr mein Leben.

Das war vor 13 (!) Jahren. Mir geht es seitdem wunderbar - mein Leben hat sich in vielen Bereichen verändert und zum Besseren gewandt und ich habe zurück zur katholischen Kirche gefunden. Ob "schwule" Aktivisten dies annehmen können oder wutentbrannt aufschreien, ist mir egal. Ich stehe zu dem, was ich sage und bin und werde dies auch weiterhin offen tun.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer
Dantestr. 25
80637 München



Warum denkt man bei "Schwulen" automatisch an extremen Sex?

Nun, so ganz unschuldig sind die "Schwulen" da nicht. Natürlich hat nicht jeder (ich spreche hier besonders die Männer an) unter ihnen extremen und/oder sehr häufigen Sex. Im Durchschnitt (!) dürfte es aber schon so sein, dass die Sexpraktiken weitaus ausgefallener sind, Sex häufiger praktiziert wird und Sex mit wechselnden Partnern (gleichzeitig oder hintereinander) nicht so ausgefallen sind wie bei Menschen, die vom anderen Geschlecht angezogen werden.
Auch Suchtproblematiken sind meiner Erfahrung aus vielen Jahren in der schwulen Szene nach viel häufiger unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen als unter ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen zu finden - insbesondere auch Sexsucht.

Warum?

Einige Vermutungen, ebenfalls auf Basis meiner Erfahrungen (zum Verständnis: ich habe mein schwules Leben vor 13 Jahren hinter mir gelassen und dies nie bereut):

Sex wird oft als Schmerzmittel eingesetzt (etwa um Verletzungen jeglicher Art, Identitätsprobleme oder auch Einsamkeit zu vergessen) - oder als Mittel, um legitime, aber nicht erfüllte emotionale, soziale oder sonstige Bedürfnisse zu erfüllen. Das Problem dabei: Sex heilt keine Wunden, er lässt die Einsamkeit nicht verschwinden und er ist ein denkbar schlechtes Mittel, um Bedürfnisse zu erfüllen.

"Schwule" Männer sind auch eher geneigt, impulsivem Verlangen nachzugeben. In anderen Worten: Wenn ich etwas will, will ich es - und ich will es jetzt. Nach mir die Sintflut. Und ich werde mir holen, was ich will. Daraus ergibt sich im Hirn ein enormer "Kick" (Beispiel: man praktiziert zum ersten Mal eine sexuelle Praxis, die man bisher nur auf Bildern gesehen und die einen ungemein "heiß" gemacht hat. Folge: Im Gehirn kommt es zur Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin - stärker als bei so mancher Droge).

Diesen "Kick" wollen viele natürlich wieder haben. In der Regel ist es dann aber wie bei jeder Sucht - der "Trigger" muss immer stärker (etwa extremer oder häufiger) werden, um auch nur annähernd denselben Effekt zu erzielen.

So landen viele bei Sado-Maso Sex, bei Gruppensex in allen möglichen und unmöglichen Orten, sie bieten sich auf dem "Sklaven-" oder "Stutenmarkt" an, suchen verheiratete Bi-Männer, treten in Uniform und Leder auf (als wenn das ihrer männliche Identitätssuche dient), lassen sich bepinkeln oder auspeitschen - oder Schlimmeres. Drogen sind da durchaus willkommen (besonders bei jungen Schwulen), um den Effekt noch zu steigern. Dabei will ich keineswegs mit dem Finger auf jemanden zeigen - einiges davon hatte ich selbst gemacht.
Ich habe viele "schwule" Männer im Laufe meiner Zeit in der Szene - etwa in Leder- und Jeans-Lokalen - beobachtet. Wenn sie das erste Mal das dunkle Lokal betraten, waren sie noch sehr schüchtern und hinsichtlich ihrer Kleidung, ihres Aussehens, ihrer Sprache, Gestik und Mimik eher gutbürgerlich.

Das änderte sich im Laufe der Zeit aber regelmäßig und radikal. Wenn sie jung waren, bekamen sie all den Sex, den sie wollten - was sie dann mit Bildern beschrieben wie "da ist ein Damm gebrochen" oder "endlich kann ich sein, wer ich will". Dass dies nur sehr vorübergehend war und ein sehr verzerrtes Bild ihrer wahren Identität, würden sie erst viel später merken.
In den folgenden Jahren veränderte sich dann ihr Aussehen, ihre Sprache und die Art und Weise, wie sie auftraten. Sie wurden - nach außen gut sichtbar - "schwul". Der erträumte Prinz war aber in der Regel bei all den vielen Sexpartnern meist nicht dabei und es wurde auch immer schwerer, Männer für sich zu interessieren. Man selbst wurde älter und Konkurrenz gab es genug.

So wurden viele von ihnen verbittert. Sie waren inzwischen älter geworden und saßen allein an den Theke einer Bar - und gingen allein nach Hause. Viele von ihnen hatten auch psychische und körperliche Schäden ihres bisherigen Lebens zu bewältigen. Sie waren einsam - einsamer als je zuvor.
Auch das Sex-Leben an sich hat sich verändert: Verbrachte man früher die Nacht bei jemanden und frühstückte gemeinsam, viel irgendwann das Frühstück aus, dann die Übernachtung. Schließlich hatte man Sex mit anderen Männern, ohne sie zu kennen und oft ohne überhaupt vorher ein Wort gewechselt zu haben. Manchmal sogar ohne einander zu sehen (etwa bei den "Glory Holes" oder den "Darkrooms" in Saunas).

In meiner schwulen Zeit besuchte ich ein paar Mal schwule Saunas. Riesige Einrichtungen, die technisch auf dem höchsten Stand waren und alle möglichen Spielereien anboten. Allerdings war ich selbst damals entsetzt darüber, zu welch billigem "Produkt" Sex hier geworden war.
Natürlich sind und leben nicht alle "Schwulen" so (was die Sache aus christlicher Sicht aber auch nicht ändert). Trotzdem habe ich zu viele Menschen, die mir etwas bedeutet haben, sterben sehen - und nicht nur an AIDS. "Safer Sex"-Kampagnen bringen da wenig. "A stiff dick doesn't have a conscience" sagt man in den USA. Wer geil drauf und vielleicht sogar unter Drogen ist, hat wenig Sinn für rationale Argumente. Ich jedenfalls habe nie gesehen, wie jemand in den Saunas oder Bars gebrauch von den Kondom-Automaten machte. Wer zu diesem Thema etwas Sinnvolles beitragen will, sollte Menschen schon von Kindheit an über den Wert menschlicher Sexualität sowie über Ehe und Familie aufklären. Jawohl - genau diese traditionell christliche, monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau. Nicht umsonst tauchen im Lebenslauf von vielen Männern familiäre Probleme in der Kindheit, Missbrauch oder ein gestörtes bzw. nicht vorhandenes emotionales Verhältnis zum Vater auf. Sie geben dann als Jungen irgendwann auf, eine Verbindung zu Papa zu suchen und ziehen sich in die Welt zurück, die ihnen siicher erscheint - die Welt der Frauen. Mit aufkommender Pubertät werden sie dann von dem angezogen, was "anders" ist als sie - in ihrem Fall also Männer. Wenn sich viele "schwule" Männer also extrem stylen (Bart, Uniform, Leder, kurze Haare etc.), dann, weil sie meinen, damit einen Teil ihrer Männlichkeit zu finden, die ihnen ihr Vater verwehrt hat.

Ähnliches spielt sich ab, wenn man dieses Leben hinter sich lassen will: in der Regel versucht man wie bei jeder Sucht, erst einmal "clean" zu werden, in diesem Fall also auf Sex zu verzichten. Auf einmal liegen dann all die Verletzungen, die unerfüllten Bedürfnisse, die Einsamkeit, die Identitätsprobleme, möglicherweise auch die psychischen Probleme schutzlos da. Nichts mehr, das sie betäubt. Hier kann es zu sehr heftigen und im Zweifelsfall auch therapeutisch zu behandelnden emotionalen Ausbrüchen kommen.

Der Weg aus einem solchen Leben heraus ist lang und hart. Alleine schaffen das die wenigsten. Auch hier tritt die Neigung zur Impulsivität wieder auf: Wer Erfolg haben will (also das sich selbst gesetzte Ziel erreichen), muss sich zuerste einmal ein Ziel setzen können und dieses dann verfolgen, egal wie lange es dauern und wie hart es sein wird. DAS ist ein Zeichen von Männlichkeit. Manche scheitern aber wegen ihrer Impulsivität und ihrer geringen Stress- und Frustrationstoleranz.

Ist "schwuler" Sex also ein Suchtproblem? Nicht automatisch. Viele Männer, die sich selbst als "schwul" definieren, haben keinen Sex oder zumindest keinen, der oben genannter Suchtproblematik entspricht. Gleichwohl ist dieses Thema überaus gegenwärtig in der schwulen Szene. Auch wenn das einige nicht hören wollen, muss hier auch angemerkt werden, dass der Rest der Gesellschaft für die Lebensentscheidungen einiger dieser Menschen zahlen muss: nämlich die, die aufgrund ihrer Lebensweise psychisch und/oder körperlich erkranken. Die Kosten zur Behandlung dieser Erkrankungen dürften in die Milliarden gehen - und das bei einem derart geringen Prozentsatz der Bevölkerung.

Ich habe das "schwule" Leben hinter mir gelassen - und für nichts in der Welt will ich dorthin zurück.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer
Dantestr. 25
80637 München
http://jason-international.org/


KARL-LEISNER-JUGEND

Natürlich

Aber aus der (wissenschaftlich noch nicht gesicherten) Vermutung, die Veranlagung zur Homosexualität sei durch die Gene (oder die Natur) vorgegeben, wird ein ähnliches, etwas anders gelagertes Argument abgeleitet: Wenn die Natur einen Menschen mit homosexuellen Neigungen ausstatte, dann sei das ja schließlich eine "natürliche Neigung" - und eben kein moralisches Vergehen. Was aber "natürlich" sei, kann auch nicht böse sein. Und, falls der so Argumentierende ein religiöser Mensch ist, fährt er fort: Gott habe den Menschen immerhin so erschaffen, wie er ist, sogar als Sein Ebenbild; dann kann der Mensch, so wie er ist, auch nicht schlecht, geschweige denn "böse" sein.

So heißt es in der Schöpfungsgeschichte (hier: Gen 1,26-31) ja auch: "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. ... Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Nun - damit wird etwas sehr Wichtiges gesagt. Der Mensch als solcher ist gut, und keine seiner Eigenschaften kann ihm dieses Gutsein, seinen Wert und seine Würde nehmen. Es geht nicht an, Homosexuelle in ihrem Personsein, in ihrer Würde und auch in ihrer Gotteskindschaft herabzusetzen.
Das geschieht zwar bisweilen, aber das geschieht gerade nicht durch die Behauptung, Homosexualität sei eine ungeordnete Neigung oder homosexuelle Handlungen seien Sünde. Denn der Begriff "natürlich" schließt nicht automatisch ein, dass alles "von Natur aus" auch moralisch bestens geordnet ist.

Auch mit einer gewissen Umdeutung der Evolutionstheorie versuchen einige das Argument zu konstruieren, dass alles, was in der Natur vorkommt, seinen "evolutionären" Sinn habe. Auch dieser Behauptung sei (allein schon aus naturwissenschaftlicher Sicht) energisch widersprochen.

Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zur "guten Schöpfung" zu sein - und zur Gott-Ebenbildlichkeit des Menschen. Aber der Mensch ist nicht mehr so, wie Gott ihn geschaffen hat; er hat "von Natur aus" seltsame Neigungen, gelegentlich auch Krankheiten, Behinderungen und sogar moralisch bedenkliche Veranlagungen - zum Beispiel zur Pyromanie.

Oh - ! Ich höre hier schon die kritischen Leser aufschreien: "Jetzt vergleicht der auch noch Homosexualität mit einem Hang zu Straftaten!" - Ja, das tue ich. Aber ich sehe darin kein Problem, denn es kommt ja darauf an, in welcher Hinsicht etwas verglichen wird. Ich behaupte nicht, dass Homosexualität und Pyromanie im Hinblick auf ihre moralische Qualität verglichen werden können - sondern nur in der Hinsicht, dass beides eine Veranlagung ist, für die der Mensch selbst nichts kann. Wenn nun die Lust am Feuerlegen eine erstens vom Pyromanen nicht selbst verschuldete Neigung ist und zweitens Pyromanie eine Neigung ist, die zu verabscheuungswürdigen Handlungen verleiten kann, dann kann daraus geschlossen werden, dass zumindest in diesem Fall das, was dem Menschen "von Natur aus" mitgegeben wurde, nicht in Ordnung ist. Das kann dann auch für Homosexualität oder Kleptomanie gelten.

Hilfreich ist es, drei verschiedene Bedeutungen von "natürlich" zu unterscheiden. Zum einen benutzen wir das Adjektiv "natürlich" im Gegensatz zu "künstlich" oder "chemisch" (wobei die Chemie auch ein Teil der Natur ist - aber das gehört jetzt nicht hierher). Ein rein "natürliches Bioprodukt" besagt also nichts anderes, als dass sich darin keine künstlich hergestellten Chemikalien befinden (sollten).

Was nicht bedeuten muss, dass "natürliche Bioprodukte" deswegen auch gesünder sind. Vor allem dann nicht, wenn der Konsument an einer Mangelkrankheit leidet, die eine Zusatzkost verlangt. Aber auch das gehört nicht hierher.

Die zweite Bedeutung von "natürlich" bezieht sich auf alles, was in der - vom Menschen nicht manipulierten - Schöpfung vorkommt. So ist eine unberührte Landschaft, ein klarer Bergsee "natürlich", aber ebenso Grippe- oder AIDS-Viren, Überfälle durch Raubtiere, Erdbeben und abstürzende Asteroiden. Nicht alles davon ist auch wünschenswert.

Eine dritte Verwendung des Begriffs "natürlich" bezieht sich auf die moralische Theorie des Naturrechts. Gut ist, was der Natur der Sache entspricht. Dabei ist mit "Natur" aber nicht einfach das So-sein der Welt gemeint, sondern ihr Wesen und ihr Sinn. Wer auf diese Weise versucht, die Homosexualität als "natürlich" zu erweisen, hat es schwer.

Denn im Schöpfungsbericht wird das Wesen der Schöpfung - in diesem Fall das Wesen der Mann-Frau-Schöpfung - durchaus mitgenannt: "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich... Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch!"

Der Sinn bzw. die Natur der Sexualität ist - sowohl dem Schöpfungsbericht als auch der biologischen Funktion nach - zielgerichtet auf die Zeugung von Nachkommenschaft (wenn auch nicht ausschließlich). Homosexualität kann sicherlich nicht in diesem dritten Sinn des Wortes als "natürlich" bezeichnet werden.
Homosexuelle werden aus der Kirche gemobbt!

Sorry, wenn ich es etwas krasser formuliere: Dass Homosexuelle aus der Kirche hinaus gemobbt werden, ist zuallererst eine Behauptung der Homosexuellen selbst. Vor allem: Eine zumeist unwahre Behauptung!
Klar: wenn das Verbot von homosexuellen Handlungen schon eine Art Mobbing sein soll, haben sie recht. Aber in der Kirche wird keiner, der homosexuelle Neigungen in sich trägt, allein deshalb schon exkommuniziert.

Ich gebe zu, dass es auch in der Kirche - besonders an der Basis, in den Gemeinden - zu diskriminierenden Blicken, Aussagen und Entscheidungen gekommen ist und immer wieder kommt. Leider.

Aber die Lehre der Kirche ist unzweideutig: Für Menschen mit homosexueller Veranlagung gilt, was für alle Christen gilt: Wer an das Evangelium glaubt und sich bemüht, danach zu leben, gehört zur Kirche. Ausschließen kann man sich nur selbst durch Unglaube und Sünde. Glaube oder Unglaube haben nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.

Viele Menschen glauben, das Leben in der Kirche wäre einfacher, wenn es nur die Basis gäbe und keine Hierarchie, keinen Papst und kein Kirchenrecht. Dabei wird gerne übersehen, dass wir den Überbau auch deshalb brauchen, um tolerant zu bleiben. Die Tendenz, ohne Papst und kirchliche Lehre Menschen aus den Gemeinden auszuschließen, weil man eine gewisse Abneigung z.B. gegen Andersartige oder Homosexuelle verspürt, braucht dagegen eine starke Hierarchie, die die faktische "vor-Ort-Exkommunikation" durch intolerante Gemeindemitglieder verhindert und uns immer wieder daran erinnert, dass solche Tendenzen der Ausgrenzung nicht christlich sind.

(Quelle: http://www.karl-leisner-jugend.de/homosexualitaet.htm)



Ist "Homosexualität" eine Krankheit?

Allein diese Frage würde Schwule schon auf die Palme bringen. Wie ein Kniereflex kommt es von deren Seite: "Homosexualität ist keine Krankheit und bedarf deshalb keiner Therapie".

Ist dem so?

In den 70ern wurde Homosexualität in den USA - und daraufhin auch in anderen Ländern - von der Liste der psychischen Störungen genommen. Ursache hierfür waren keineswegs neue medizinische Erkenntnisse (die gab es seinerzeit nicht und die gibt es heute nicht), sondern allein politischer Druck.

Sehen wir uns die Definition von Krankheit an, wie sie uns Wikipedia liefert:

"Krankheit ist ein Zustand verminderter Leistungsfähigkeit, der auf Funktionsstörungen von einem oder mehreren Organen, der Psyche oder des gesamten Organismus beruht und zurückgeht. Diese Störungen werden ihrerseits durch strukturelle Veränderungen von Zellen und Geweben hervorgerufen.
Die Lehre von den Krankheiten ist die Pathologie, während die Nosologie sich mit der systematischen Einteilung von Krankheiten beschäftigt.
(...)
Krankheit wird oft im Gegensatz zu Gesundheit definiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat allerdings Gesundheit auch schon 1946 als idealen Zustand optimalen Wohlbefindens definiert. Zudem ist Krankheit nicht die einzige mögliche Ursache für mangelhafte Gesundheit. Die Übergänge zwischen „Gesundheit“ und „Krankheit“ sind fließend. Vieles mag letztlich einfach eine Frage der Sichtweise sein, zumal der Ausdruck Krankheit keine biologische Konstante, sondern ein kulturelles wertbezogenes Konstrukt darstellt. So hat sich der Begriff Befindlichkeitsstörung für Einschränkungen des leiblichen oder seelischen Wohlbefindens ohne objektivierbaren medizinischen Krankheitswert eingebürgert. Andererseits können als krankhaft definierbare Zustände auch ohne subjektiven Leidensdruck vorliegen.

Die normale Funktion eines Organismus ergibt sich aus der Regelhaftigkeit der Lebensvorgänge; in unterschiedlichem Ausmaß beinhaltet sie die Fähigkeit zur Anpassung an veränderte innere und äußere Bedingungen. Ihre Beurteilung durch Menschen weist auch Abhängigkeit von deren Normvorstellungen auf.

Als Funktionsstörung kann Krankheit verschiedene Bereiche lebendigen Seins betreffen und sich in deren Wechselwirkungen entwickeln. Physiologische Funktionen sind wesentliche Eigenschaft des Lebens. Organismen existieren in komplexen Umwelten und erhalten, erneuern und verändern sich durch beständigen stofflichen und energetischen Austausch. Viele Arten von Organismen leben in sozialen Zusammenhängen. Zu den Funktionen des Lebens gehört auch Verhalten und höherentwickelte Organismen weisen emotionale Funktionen auf. Die Personalität und Sozialität von Menschen funktioniert auch in Abhängigkeit von ihrer kulturellen Welt.
(...)
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 21. März 1958 definiert: „Krankheit ist jede Störung der normalen Beschaffenheit oder der normalen Tätigkeit des Körpers, die geheilt, d. h. beseitigt oder gelindert werden kann.“ Nach einer neueren Formulierung des Bundessozialgerichts (BSG) wird im Kranken- und Unfallversicherungswesen unter Krankheit „ein regelwidriger Körper- oder Geisteszustand, der ärztlicher Behandlung bedarf und/oder Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat“ verstanden. Dadurch ist der medizinische Krankheitsbegriff nicht deckungsgleich mit dem sozialrechtlichen. Entscheidende Kriterien für die Beurteilung als Krankheit im Sozialrecht sind:

Behandlungsbedürftigkeit (nicht bei altersbedingten Erscheinungen; kosmetischen Behandlungen, die rein ästhetischer Natur sind (wie beispielsweise Haartransplantation), sehr wohl jedoch, wenn eine anerkannte medizinische Notwendigkeit vorliegt (wie beispielsweise Korrektur der Nasenscheidewand oder Behandlung von Narben))
Wahrnehmbarkeit nach außen (z. B. Disharmonien der genetischen Werte erfüllen den Sachverhalt nicht)
Besserung des Leidens oder Verhütung von Verschlimmerungen (die Behandlung muss nach den Grundsätzen der ärztlichen Wissenschaft erfolgversprechend sein)"

Ist Homosexualität eine Funktionsstörung der Psyche oder liegt ihr eine Zellveränderung zugrunde? Das zu beantworten, wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern.

Krankheit als Gegensatz zu Gesundheit bzw. zu optimalem Wohlbefinden zu definieren, ist eine mehr als zweifelhafte Definition. Folgt man der Logik dieser Argumentation, führt dies zu absurden Ergebnissen. Wenn alleine das subjektive Wohlbefinden über Krankheit oder Gesundheit entscheidet, so bedeutet das zum einen, dass Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen, die darunter leiden, Anspruch auf eine Therapie haben. Es würde weiterhin bedeuten, dass Menschen mit wie auch immer gearteten sexuellen (oder sonstigen) Normabweichungen anführen können, dies sei nicht krankhaft, da sie sich subjektiv "wohl" fühlen.

Mit dieser Argumentation begibt man sich also auf Glatteis.

Wie sieht es mit dem Bezug auf "Normvorstellungen" aus? Norm kann vieles sein - das, was die Mehrheit tut oder eine mehrheitlich anerkannte Werte- und/oder Verhaltensgrundlage. Die Mehrheit der Bevölkerung hat keine gleichgeschlechtlichen Neigungen und praktiziert keinen gleichgeschlechtlichen Sex. Was die Akzeptanz, moralische Wertschätzung oder zumindest Gleichgültigkeit des überwiegenden Teils der Bevölkerung angeht, so wage ich hier keine Schätzung. Meine Erfahrung ist, dass selbst diejenigen, die nach außen eine "leben und leben lassen"-Mentalität haben, bei näherem Nachfragen bzw. wenn es die eigenen Kinder betrifft, doch schnell eine Ablehnung homosexuellen Handels aufweisen.

Ist Homosexualität "natürlich"?

Erneut eine Definitionsfrage. Wenn hiermit "sich aus den Gesetzen der Natur ergebend" gemeint ist, wohl eher nicht. Ist sie "in der Natur des Menschen begründet"? Wer vermag das zu beantworten?
Dient sie der Arterhaltung? Auch hier ein klares Nein.
Diese Frage eröffnet mehr weitere Fragen als dass sie Antworten liefert.

Ist Homosexualität eine "Störung der normalen Beschaffenheit des Körpers oder der Psyche" - und damit doch eine Krankheit?

Nun, sie entspricht zumindest nicht der normalen - also in der Mehrheit der Menschen vorzufindenden - Beschaffenheit. So gesehen also durchaus eine "Störung" oder "Regelwidrigkeit" (wie auch immer man diese Worte definieren mag).

Zusammenfassend kann man also durchaus sagen, dass die momentane Rechtslage und gelte politisch korrekte Meinung durchaus Anlass zu Rückfragen gibt. Diese Rückfragen müssen erlaubt sein - auch und gerade im Sinne der Betroffenen. Man hilft niemanden, wenn man alles schön redet oder der Wissenschaft einen politischen und juristischen Knebel verpasst.


HOMOSEXUALISTS VS. CONSERVATIVES: ANSWERING THE SPECIOUS SECULAR ARGUMENTS USED TO NORMALIZE HOMOSEXUALITY

Written By: Laurie Higgins
(Posted September 2010)

I worked for eight years in the writing center of a public high school on the North Shore of Chicago and was a member of the English Department. I learned from this experience what ideas and resources students were exposed to and what ideas and resources they were never exposed to. I learned that there was absolute censorship of conservative resources on the topic of homosexuality.

I learned that the commitments of many public educators to diversity and tolerance were empty verbiage. They do not honor or cultivate intellectual diversity, and they are intolerant of those who express conservative views on the nature of homosexuality and the morality of homosexual practice.

They engage in censorship, finding myriad rationalizations for including resources that espouse “progressive” views of homosexuality. For academic ideologues, that's the beauty of teaching English: they can always find ways to rationalize the teaching of controversial texts that undermine traditional values. They simply assert that these texts cultivate higher order thinking skills, or critical thinking skills, or research skills or the teaching of literary terms or that they connect thematically to other texts being taught.

Astonishingly, they can’t seem to find any pedagogical reason for having students study even a single essay from a conservative scholar.

Their pedagogical rationalizations are subterfuges to conceal the true goal in teaching controversial texts which is societal transformation.

As I began to read and think more deeply on the cultural debate surrounding the issue of homosexuality, I learned that the ideas that public educators promote are assumptions for which they have no evidence or justification. They impose their unproven, non-factual beliefs through curricula and their own classroom comments; and they impose them on other people’s children using public resources.

Conservatives need to understand the fallacious, unproven nature of their assumptions and challenge them on them, rather than always being on the defensive. For example, we never ask “progressives” to provide reasons for their claim that homosexuality is by nature like race, which is the assumption upon which virtually their entire house of cards is built.

There is no greater threat to First Amendment speech and religious liberties, to the ethical legitimacy of public education, or to parental rights than that posed by the homosexuality- affirming movement. Our continued fearful silence makes us complicit in these terrible losses.

I had a colleague tell me that he was trying to find a way to address the problem of homosexual-advocacy that was not divisive. I told him that that was not possible. No matter how completely you express your views and no matter how graciously you express them, if you say that you believe homosexual practice is immoral, you will be hated. We need to understand that unity and peace must never trump truth.

In this paper, I will discuss a number of the specious cultural arguments used to normalize homosexuality and silence dissent, pointing out their intellectual flaws in the hope that such a discussion will help prevent people from being either confused or deceived by these arguments and so that people will feel better equipped to engage in this critical public debate.


What is homosexuality?

I would argue that there are very broadly two categories of conditions:

First, there are conditions that have no behavioral implications that can be assessed morally. In other words, these conditions are morally neutral, like skin color or biological sex. Having brown skin has no behavioral and, therefore, no moral, implications.

And then there is the second category of conditions, which includes conditions that are centrally defined by desire or feelings and volitional behaviors. This would include polyamory (which is the romantic and sexual attraction to and involvement with multiple people at the same time), promiscuity, consensual incest, aggression, and homosexuality. The initial impulses or desires may be shaped by biological factors, but the behaviors associated with these conditions are volitional and legitimate objects of moral assessment.

Progressives are plucking homosexuality out of category 2 and treating it like conditions from category 1 without any justification for doing so and apparently hoping no one will notice or challenge them.

But homosexuality is not analogous to race. Race or skin color is 100% heritable; completely immutable; and has no behavioral manifestations that are legitimate to assess morally.

Even if biological factors influenced attraction would not mean that homosexual acts are moral. Biology tells us precisely nothing about morality.

I do not believe that people choose to experience same-sex attraction. I believe they choose how to respond to those unchosen and in many cases unwanted attractions. Those who experience same-sex attraction are no different from any other person who experiences unwanted, powerful, persistent impulses, desires, and attractions. Our task as moral beings is to determine which of our myriad desires are morally legitimate to act upon.


From this attempt to equate homosexuality to race emerges the claim that disapproval of homosexuality is equivalent to racism, or to hatred of persons.

The first mistake in this argument is that homosexuality is not analogous to race, and therefore disapproval of homosexuality is not analogous or equivalent to racism. Instead, disapproval of homosexuality is equivalent to disapproval of other conditions that are centrally defined by volitional acts, like polyamory.

Second, homosexualists (which are homosexuals and those who support their beliefs and goals) emphatically assert that disapproval of homosexual acts constitutes hatred of persons. However, they don’t apply that principle consistently. They don’t argue that disapproval of other volitional behaviors constitutes hatred of persons.

People make moral claims about behavior all the time and are rarely accused of hating people. People say polyamory is immoral, polygamy is immoral, promiscuity is immoral, and gossiping is immoral, and yet no one is ever accused of hating polyamorists, polygamists, promiscuous people, or gossips. And when have you ever heard people who disapprove of polyamory referred to as polyphobes?

In reality, the only thing racism has in common with disapproval of homosexuality is that homosexualists hate both.

Sometimes this argument is tweaked a bit, and homosexualists will say that the expression of the view that homosexual acts are immoral is hurtful.

What they’re suggesting is that the moral legitimacy of speech is determined by the subjective response of hearer. It suggests that if someone is made uncomfortable by hearing a moral claim, it is unethical to make it. This idea, applied consistently, would preclude the expression of any moral claims because someone within earshot is likely to engage in the behavior that we are critiquing. We couldn’t say promiscuity or gossip is immoral because someone listening might be promiscuous or a gossip, and would feel bad. Imagine a culture in which no one could ever make a moral claim publicly.

The moral legitimacy of speech is determined by its content (e.g. is it believed to be true or is it a deliberate lie) and the manner in which it is delivered (e.g. are the words and tone civil). For example, saying “God hates fags,” like Rev. Fred Phelps does is unethical speech, whereas saying that homosexual acts are immoral is perfectly legitimate speech. The fact that homosexuals will hate both statements does not mean both statements are unethical.

We should always remain aware that there is a strategic goal behind accusing people of being haters: the goal is to shame or humiliate them into silence. Homosexualists seek to use fear to compel conservatives into self-censorship. And they’re succeeding.


One of the central stratagems of the homosexuality affirming movement is to manipulate rhetoric, and one set of related terms that are manipulated in the service of normalizing homosexuality includes the terms prejudice, bias, bigotry, and discrimination:

“Prejudice” refers to “an unfavorable opinion or feeling formed beforehand or without knowledge, thought, or reason.” As such, opinions formed, even negative opinions, after careful consideration do not represent prejudice.
“Bias” according to the American Heritage Dictionary means “A preference or inclination, esp. one that inhibits impartial judgment; prejudice.” In its usage note it further explains that “Bias has generally been defined as ‘uninformed or unintentional inclination,’” which is the meaning of prejudice. This definition reveals that informed, intentional, thoughtfully constructed opinions do not constitute bias.
A “bigot” according to the Merriam Webster definition refers to a person who is “obstinately or intolerantly devoted to his or her own opinions and prejudices; especially: one who regards or treats the members of a group with hatred and intolerance.”
Clearly, there is a distinction between bigotry and moral views. Bigotry cannot simply refer to holding opinions or being in possession of moral precepts, for if it did, everyone but sociopaths would have to be considered bigots because everyone but sociopaths holds certain behaviors as moral and others as immoral.
In addition, the word “obstinately” in the definition of “bigot” warrants some discussion. First, “obstinate,” according to The American Heritage Dictionary, connotes “unreasonable rigidity.” I would argue that conservative views on homosexuality are completely reasonable, and that conversely, liberal views are woefully unreasonable. In order to determine whether a tenaciously held conviction reflects obstinacy requires an evaluation of the content of the belief and the justifications for that belief. For example, very few would characterize the act of consistently and enduringly, holding the belief that infantilism, pedophilia, or polyamory is wrong to be a manifestation of obstinacy or bigotry.

With regard to discrimination, an important distinction must be made between appropriate or ethical discrimination and unethical discrimination. Discrimination can refer to making judgments or discriminating between right and wrong in which case it is a good, healthy, and essential personal and civic process.
Illegitimate discrimination, on the other hand, refers to unfavorable treatment of others based on ignorance. Conflating or deliberately obscuring the different meanings of discrimination, or asserting that all negative judgments reflect discrimination, plays on our country’s racial guilt and people’s understandable resistance to being associated with such ugliness.


The culture has communicated the false idea that expressing conservative views on issues related to homosexuality either in school curricula or the polling place is not only bigoted but also violates the separation of church and state:

Far too many Americans have a serious misunderstanding about the relationship between morality and religion. People of faith have been deceived into believing that morality is the same thing as religion, and therefore they mistakenly believe that they should not advocate for policies that reflect their moral beliefs. Basing our decisions about public policies, laws, or elections on values and beliefs (even those that may derive from religious doctrine) does not constitute the establishment of a state religion.

The same people who argue vociferously against the presence of religiously informed political decisions that are conservative in nature are curiously silent with regard to those liberal Catholics, Jews, United Methodists, Presbyterians, Lutherans, Unitarians, and Episcopalians who are politically active in the movement to effect speech codes and revolutionize marital laws.

No one ever charges Catholics who oppose the death penalty because of their religious beliefs of violating the separation of church and state.

No one ever charged Martin Luther King Jr. with violating the separation of church and state when he said,

“How does one determine whether a law is just or unjust? A just law is a man-made code that squares with the moral law or the law of God. An unjust law is a code that is out of harmony with the moral law. To put it in the terms of St. Thomas Aquinas: An unjust law is a human law that is not rooted in eternal law and natural law. . . .”

People who attend churches or synagogues that affirm liberal views of homosexuality and same-sex marriage and who express those views in school or in the polling place are never accused of violating the separation of church and state or of trying to impose their religious views.

One could argue that those who attend houses of worship that support legalized same-sex unions are similarly attempting to enshrine in law their religious beliefs. Consistency would demand that the political efforts of homosexualists who attend liberal churches be considered as suspect as the efforts of those whose religious beliefs lead to opposition to same-sex marriage.

People from diverse faith traditions and no faith could all arrive at the same position on a particular public policy. For example, although Orthodox Jews, Muslims, Catholics, Baptists, and atheists may all oppose abortion because they value human life, the reasons for that valuation of life differ.

If there is a secular purpose for the law (e.g. to protect nascent human life), then voting for it does not violate the Establishment Clause of the First Amendment. The sources of the various parties’ desires to protect pre-born life are not the concern of government. It would be not only absurd but also unethical for the government to try to ascertain the motives and beliefs behind anyone’s opposition to abortion and equally unethical for the government to assert that only those who have no religious faith may vote on abortion laws. Such an assertion would most assuredly violate the Free Exercise Clause of the First Amendment. The same goes for issues related to homosexuality.

All laws reflect or embody someone’s morality. The moral views of people who hold conservative theistic world views are no less valid in the public square than the moral views of those who hold liberal theistic world views or atheistic world views—which, of course, are also faith-based.


The debate over same-sex marriage increasingly occupies center stage, with homosexualists arguing that retaining the traditional definition of marriage is both immoral and unconstitutional.

What is marriage?

What is the purpose of marriage? What are the factors or conditions that determine its legitimacy? Is it a public and legal recognition of companionship, emotional affinity, and sexual attraction only? Or, is it somehow tied to an objective reality integrally connected to sexual complementarity?

Historically, both in this country and around the world, marriage has been understood to be the union of one man and one woman. Societies recognize, celebrate, and legally sanction this particular relationship because it is the type of relationship in which children will potentially be born and raised. Because procreation and effective parenting are essential for the sustenance and continuance of healthy societies, legal recognition of this type of union is a compelling state interest.

Homosexualists tell us that marriage is solely a private institution

If or when private actions or relationships have no impact on the public good, the government must remain uninvolved. If, however, private actions or relationships impact the public and are adjudged harmful, society is not only entitled but obligated to legislate. The reason that our government provides for the legal recognition of any union is that society understands that through such unions, the private impacts the public.

Society has determined that private unions impact society to a sufficient degree to warrant government involvement. Historically, society has determined that since marriage is fundamental to the health of society, it is the right and responsibility of society collectively to define marriage. The fact that society has made mistakes and included a criterion that was not fundamental to marriage (i.e. with anti-miscegenation laws, meaning laws banning interracial marriage) does not mean that society has been wrong on all criteria. Tradition, sociology, biology, psychology, philosophy, natural law, and, religion, many religions, in fact, have held that both men and women are crucial to the fulfillment of children’s needs, and the fulfillment of children’s needs is crucial to the health of society.

If marriage were solely a private institution that was concerned only with the subjective feelings of individuals—as homosexualists claim it is—and if it had no impact on the public good, then there would be no justifiable reason for the government to be involved at all. And if society decides it is an exclusively private institution that is concerned only with the subjective feelings of individuals, there is no justification for prohibiting plural marriages.

Homosexualists also claim that marriage is a civil right.

Homosexualists assert that marriage is a civil right to which homosexuals are entitled, ignoring, however, the fact that as it now stands all homosexual adults enjoy the right and privilege to marry. They simply do not have the right to redefine marriage.

Marriage is an institution, and access to marriage is not a civil right. Our civil rights are very specific rights that are accorded to individuals because of their status as humans. Civil rights are not accorded to couples, but rather to individual persons. These rights are based on universal, objective human characteristics, not on subjective individual feelings, desires, “orientations,” “preferences,” or volitional conduct. Rights are inalienable, which means that the government cannot legitimately grant them or take them away. The government merely protects them.

Our civil rights include the following:

freedom of religion
freedom of speech
freedom of press
freedom of assembly
the right to life
freedom from involuntary servitude
In contrast, the government can legitimately define an institution and limit its membership in accordance with that definition. Marriage is a very particular institution, and access to marriage is a privilege; it is not a civil right.

When homosexuals claim that they prefer only members of their own sex as romantic and sexual partners, they are acknowledging that men and women are fundamentally and significantly different. Many, including experts in the fields of sociology, psychiatry, psychology, theology, and neuroscience, assert that these differences are not exclusively anatomical, but emotional, psychological, and/or spiritual in nature.

Since men and women are fundamentally and significantly different, unions composed of the same sex must necessarily be of a different nature from unions composed of different sexes, and, therefore, it’s reasonable to conclude that each type of union would impact society differently.

Further, society has concluded that the only type of union that truly benefits the public is a union between two unmarried adults of opposite sex who are not closely related by blood. In evaluating the inherent merits of or contributions to the public good that homosexual unions bring, society has concluded that legal recognition is not warranted.

Every adult has the legal right to marry. Homosexuals are not demanding a civil right that is denied them based on a universal, objective human characteristic; they are being denied the right to redefine the institution of marriage by eliminating one of the criteria that society has deemed essential: sexual complementarity.

Homosexuals as individuals are not being denied the right to marry. They are being denied the right to choose the sex of their marriage partner. Others are denied the right to choose the numbers of their partners. Still others are denied the right to choose the age of their partner. And yet others are denied the right to choose the blood proximity of their partner.

Polyamorous people who love more than one person cannot redefine marriage by eliminating the criterion of numbers of partners. Incestuous couples cannot redefine marriage by eliminating the criterion regarding close blood kinship. And pedophiles cannot eliminate the criterion of minimum age. None of these groups of people are being denied their civil rights even though they cannot marry whom they’d like to marry. They are being prevented from unilaterally redefining marriage which is a public institution that affects the public good.

Most of them—with the exception of pedophiles—may pursue emotional intimacy, engage in sexual relations, and set up households together, but society is under no moral obligation to provide legal sanctions or benefits for these relationships simply because those involved experience love and sexual attraction.

Another intellectual sticky wicket for many is the accusation that banning homosexual marriage is the same as banning interracial marriage.

As with most of the secular arguments used to defend and justify the view that homosexual conduct is morally tenable, there are underlying presuppositions implicit in this analogy that are concealed—and flawed. The most salient of these unproven presuppositions is that race is ontologically or existentially equivalent to homosexuality.

That is to say that comparing same sex marriage to interracial marriage requires prior assent to the proposition that homosexuality is a state or condition similar in fundamental ways to race. But that is a false proposition, one with which many African Americans disagree; one with which many theologians disagree; one with which even some “queer theorists” disagree; and one which science has not proved.

Laws banning interracial marriages were based on a deeply flawed understanding of both race and human nature. It was based on a false belief that different races were of fundamentally different natures. As Dennis Prager explains:

There are enormous differences between men and women, but there are no differences between people of different races. Men and women are inherently different, but blacks and whites (and yellows and browns) are inherently the same. Therefore, any imposed separation by race can never be moral or even rational; on the other hand, separation by sex can be both morally desirable and rational. Separate bathrooms for men and women is (sic) moral and rational; separate bathrooms for blacks and whites is (sic) not. . . . a black man's nature is not different from that of a white man, an Asian man, an Hispanic man. The same is not true of sex differences. Males and females are inherently different from one another.

Laws that permit only heterosexual marriages are in no way equivalent to laws that banned interracial marriage because homosexuality is in no way equivalent to race. Laws banning interracial marriages were based on the erroneous belief that whites and blacks are by nature different, when, in fact, whites and blacks are not by nature different. Laws that permit only heterosexual marriages are based on the true belief that men and women are by nature different. Therefore, it is permissible and right for laws that regulate marriage take into account the very real differences between men and women.

Moreover, Thomas Sowell explains that “The argument that current marriage laws ‘discriminate’ against homosexuals confuses discrimination against people with making distinctions among different kinds of behavior. All laws distinguish among different kinds of behavior.”

A black man who wants to marry a white woman is seeking to do the same action that a white man who wants to marry a white woman seeks to do. A law that prohibits an interracial marriage is wrong because it is based on who the person is, not on what he seeks to do.

But, if a man wants to marry a man, he is seeking to do an entirely different action from that which a man who wants to marry a woman seeks to do. A law that prohibits homosexual marriage is legitimate because it is based not on who the person is but rather on what he seeks to do.

Neither homosexual men nor heterosexual men can marry men. Both homosexual men and heterosexual men can marry women. Homosexual men are not denied the right to participate in the unique institution of marriage. They are choosing not to exercise their right.

Marriage currently has four central defining criteria: blood kinship, numbers of partners, minimum marrying age; sexual complementarity. History has seen marriages between family members, marriages of children to adults, and polygamy. In virtually no society, have we seen homosexual marriages (in those very few societies which permitted marriage-like relationships to be ceremonialized, the relationships were primarily temporary unions between adult men and adolescent boys who were expected ultimately to marry woman after this rite of passage.) Polygamy, marriage between adult men and young girls, and incestuous marriages have been fairly common throughout history, while homosexual "marriage" has been extraordinarily rare. Homosexualists are seeking to jettison the one criterion that has been the most enduring throughout time and across cultures. In other words, their efforts are the most radical.

Some argue that traditional marriage constitutes an inappropriate imposition of one segment of the population’s morality on the entirety of society.

In making that argument, however, they fail to acknowledge that legalized same-sex marriage would equally represent the imposition of someone’s moral beliefs on all of society. Same-sex marriage would impose on all of society the beliefs that gender is irrelevant to marriage, that marriage has nothing whatsoever to do with childbearing and child-rearing, and that homosexuality is morally equivalent to heterosexuality.

Legalized same sex marriage doesn’t hurt society or anyone’s marriage:

One could make the argument that a polygamous marriage would not harm my particular marriage or even that an incestuous marriage would not harm mine. But ultimately the disuniting of marriage from procreation, and marriage from gender renders it meaningless as a public institution.

So, how society will be affected:

The belief that same-sex unions are equal to heterosexual unions in their potential to affect children and society positively will proliferate.
The religious and/or speech rights of those who hold traditional or conservative beliefs on homosexuality will be diminished.
The belief that fulfillment of emotional and sexual desires constitutes the fundamental basis for marriage will spread.
The belief that same-sex unions are equal in moral value to heterosexual unions will proliferate.
Schools will be compelled to include homosexual identities and families as normative in curricula.
The view that sexual fidelity is an integral aspect of marital commitment will diminish. Whereas sexual fidelity is an indispensable, integral component of the traditional view of marital commitment, for many homosexual men, sexual fidelity is neither expected nor desired. They hold that extra-marital sexual outlets neither diminish nor attenuate commitment.
The belief that marriage is irrelevant will increase as it has in Scandinavia. Stanley Kurtz, research fellow at Stanford’s Hoover Institution has written a number of articles that analyze the impact of the legalization of same-sex marriage in Scandinavia. According to Kurtz “a majority of children born in Sweden and Norway are born out of wedlock. Sixty percent of first-born children in Denmark have unmarried parents.”
Widespread societal approval of homosexuality through legalized same-sex marriage will increase ethically dubious ways of creating families. Surrogacy, pregnancies resulting from sperm and egg donations or sales, and in vitro fertilization would increase as the numbers of same-sex unions increase.
Demands for legalized polygamy will increase. If society accepts the proposition that marriage is a private institution centrally concerned with emotional feelings and sexual attraction rather than sexual complementarity and procreation, then polygamy is just around the corner.

Another term that is abused in the service of normalizing homosexuality is “judgmentalism.” Conservatives are often asked, “Who are you to judge?”

Charges of judgmentalism are confusing because, although we know that God expects us to make judgments, there is something unseemly about being judgmental.

Since being judgmental can mean forming opinions or making decisions authoritatively or wisely, and in this sense is certainly legitimate, what precisely do critics who level this charge mean?

They mean one or both of the following:

“Don’t tell me something I’m doing is wrong.”
“People should judge only their own behavior, not anyone else’s.” (This is, of course, a moral judgment.)
It’s both legitimate and right to make moral judgments about conduct. Everyone does it all the time, including those who make the judgment that homosexual acts are moral. We forfeit the right to be parents, teachers, rabbis, preachers, or lawmakers, and we forfeit a just and civil society if we forfeit the right to judge between right and wrong.

One rarely hears that society should refrain from judging racism or greed or selfishness or pedophilia or adultery or polygamy or incest between consenting adults. What’s the difference? The difference is that now many have judged that homosexual conduct is moral conduct and demand that everyone else accept that judgment and express that judgment or none at all.

What opponents really find objectionable is not that people make moral judgments publicly, but rather that the particular moral judgment conservatives make about homosexuality is one with which homosexualists disagree.

Homosexualists misapply the "Golden Rule" in their efforts to promote heretical views of the nature and morality of homosexuality. The Golden Rule, which is found in both the Old and New Testaments, properly understood, does not mean that believers should affirm all persistent human desires. Nor does it mean that people of faith should refrain from making public statements regarding the immorality of homosexuality. The Torah teaches "That which is hateful to you, do not do to your fellow. That is the whole Torah.” This means that religious believers should affirm to others God's Word--the entirety of God's Word--in a godly way. It is absurd to suggest that in order to live out the Golden Rule faithfully either Jews or Christians must affirm every desire that another human experiences, including even sinful desires.

Often homosexualists proclaim "Judge not lest ye be judged" as biblical justification for the position that religious believers ought not to state publicly that homosexual behavior is immoral. But this verse means that we are not to engage in unrighteous judgment. We're not to hypocritically condemn the speck in the eye of others while ignoring the plank in our own. We're to recognize the universality of sin and offer forgiveness as we have been forgiven. This verse does not prohibit people of faith from making distinctions between moral and immoral behaviors.

One related point regarding Jewish, Christian, or Moslem expressions of moral disapproval: Some will argue that religious people should remain silent regarding the immorality of homosexual acts. They say, just love homosexuals into the Kingdom, and allow the Holy Spirit to work on their hearts or consciences. But what other sin would we make that statement about. Would we ever say, “Just remain silent about the sin of adultery, polyamory, pornography, or racism,"? Just love adulterers, polyamorists, porn users and racists into the Kingdom and let the Holy Spirit work on their hearts,”?

While the mainstream news media, Hollywood, Madison Avenue, churches, synagogues, public schools, and increasingly, laws promote false and destructive ideas about homosexuality, we must speak the truth in the public square.


One final cultural issue that must be addressed is homosexual adoption:

What are the essential criteria for evaluating the suitability of families seeking to foster or adopt children?

They must have the financial means to support them and be able to provide a clean, nurturing environment.

If it is a couple, they must demonstrate that they have a stable, committed relationship.

But is that all?

If that’s all, then we as a society should cheerfully turn over children to the care of loving, committed, stable incestuous couples who are able to provide a safe, nurturing environment. Incestuous couples could make the case that their desire to adopt reveals their sense of responsibility in that procreation could result in serious birth defects. Shouldn't loving incestuous couples be allowed to have children? Is it fair to allow society's prejudice to prevent them from this basic right?

And we should cheerfully and comfortably relinquish children to the care of loving, stable, committed polyamorous families who are able to provide a safe, nurturing, environment.

Love, commitment, stability, safety, and support are, indeed, essential factors when evaluating the appropriateness of a family seeking to foster or adopt. But so too is the moral nature of the relationship of the adoptive family.

Those who recoil at the idea of incestuous couples or polyamorists fostering or adopting do so out of the same kind of moral evaluation of the nature of incest and polyamory as others do out of a moral evaluation of homosexuality. Those who would prohibit loving, stable incestuous couples or polyamorous partners from fostering or adopting do so for the same kind of reason that those who would prohibit loving homosexual couples from fostering or adopting do: a belief that these kinds of relationships are morally flawed.

Some argue that the belief that homosexual conduct is morally flawed is a prejudice and cannot be imposed on all of society. But then one could reasonably argue that the belief that adult consensual incest and polyamory are immoral is an ignorant, antiquated, provincial prejudice that ought not to be imposed on all of society.

Study after study has revealed that children fare best when raised by both a mother and a father. In addition, children have rights. They have a self-evident right to be raised, when possible, by the biological parents who produced them. If those parents are incapable of raising them, these children deserve to be in homes that closely approximate a natural family.

If we measure harm only in concrete, measurable ways -- dirty house, lack of food, untended infections, emotional detachment -- then we ill-serve the children we purport to care so deeply about. When society and the government that represents it are called on to make decisions regarding the placement of children in families, it is not only appropriate but critical that we take into account the moral nature of the relationships of the potential caretakers.


IS HOMOSEXUALITY NATURAL, HEALTHY AND GOOD?

Written by: Elaine Silodor Berk, Co-Director of JONAH
Posted 2007

The headline of Jay Michaelson's article (Nov.11, 2005) in the Forum section of the Forward newspaper states: "Disabuse Community of Intolerance". Michaelson, who is the Director of Nehirim: A Spiritual Initiative for GLBT Jews, makes his case that "What causes scandals isn't homosexuality, but its repression." The article discusses several rabbis who have been charged with being involved with teenage boys and blames part of this problem on the Jewish community which has kept gay men in the closet, going as far as to say "we create the very monsters about whom we later profess shock".

Quite a charge which I would think should have been backed up by hard statistics and studies showing the truth of Michaelson's contentions that where homosexuality isn't kept in the closet, gay men live normal, happy lives. Further on in this article, I will give instances where gay men are not kept in the closet ( San Francisco and Holland ) and the results do not back up Michaelson's reasoning - in fact they make his claims sound like wishful thinking.
I can understand why Michaelson wishes his claims to be true. He indicates he suffered greatly when he was in the closet and I believe him. However, his belief that coming out of the closet and joining the gay world is what we should be recommending to men and women who feel SSA is one I contest strongly and will try to show is misguided at best.
Among his many points, Michaelson tells us that coming out "enables gay people to be as healthy and loving as everyone else." Rebutting each of Michaelson's claims would take a book, so I will focus on two of his most egregious statements:
- "We need to stop demonizing what is natural, healthy and good"
- "Of course you would do everything you could to somehow "make yourself straight":
. . . maybe even the thoroughly discredited, and completely ineffective, forms of
"reparative therapy" being peddled within the religious community"
First, let me be very clear what my position is as Co-Director of JONAH. JONAH, Jews Offering New Alternatives to Homosexuality, takes a middle of the road position in relation to homosexuality. We believe that demonizing those who feel same-sex attraction (SSA) is as damaging and unfair as normalizing homosexuality. Neither extreme is good for SSA men and women, their families or society.
JONAH's position is that homosexual feelings, thoughts, and desires are symptoms of underlying emotional issues. They represent a defensive response to conflicts in the present, a way to medicate pain and discomfort. SSA represents unresolved childhood trauma, archaic emotions, frozen feelings, wounds that never healed particularly in the realm of gender identity. SSA indicates there is an unconscious drive for bonding between a son and his father or between a daughter and her mother.
For the last few decades, gay rights activism has attempted to normalize homosexuality saying it is just a different form of sexuality that is equal to heterosexuality. Obviously when Michaelson tells us that homosexuality is natural, healthy and good, he is telling us that he believes people are born gay and unable to change from gay to straight so we should accept homosexuality as God-made, or occurring so early in a child's life that change is not possible. Is he right?
1. IS THERE ANY SCIENTIFIC EVIDENCE THAT PEOPLE ARE BORN GAY?
The quick and substantial answer to that question is NO. There are no reputable and reliable studies that show anyone is born gay. In fact, the few studies by male gay activist scientists that purported to show a genetic or biological link to homosexuality have all been debunked because they could not be replicated by other scientists. Here are the words of one of these gay scientists, Dr. Simon LeVay, who is frequently quoted by gay activists to prove their cause:
"It's important to stress what I didn't find. I did not prove that homosexuality is genetic, or find a genetic cause for being gay. I didn't show that gay men are born that way, the most common mistake people make in interpreting my work. Nor did I locate a gay center in the brain. . ." ( David Nimmons:"Sex and the Brain," Discover Vol. 15, no.3 (March 1994), 64-71)
Another famous gay scientist, Dean Hamer, similarly discusses the findings of his 1993 study "A Linkage Between DNA Markers on the X Chromosome and Male Sexual Orientation" reported in Science magazine, July 1993. Hamer's conclusion:
"These genes do not cause people to become homosexuals. . . the biology of personality is much more complicated than that." (Nicolosi, Reparative Therapy, 103-104)
One last author, Andrew Sullivan, deserves to be mentioned here because he is a brilliant and famous gay activist and one of the originators of the concept of gay marriage. Sullivan, who has AIDS, to his credit decided to review all the scientific literature pertaining to whether people are born gay and he wrote his findings in a book entitled "Love Undetectable" (1998). Sullivan's words reflect an honesty that I wish were shown by Michaelson:
". . . the complexity of the roots of homosexuality, the fact that it may be a condition both imposed upon and created by homosexuals themselves, means that it cannot simply be debated like the color of a person's hair. Gay people would doubtless like the hair analogy to be accurate, because it would enable them to avoid the wrenching and often painful self analysis they would otherwise have to embark upon. But, alas, it isn't. And pain is, still, an eluctable part of the examined homosexual life." (Pg 164)
As much as we commiserate with Michaelson in his desire to believe that people are born gay, or that a gay identity becomes fixed so early in childhood that you can't change, the evidence refutes his conclusions. Let's turn to Michaelson's next contention:
2. IS HOMOSEXUALITY "NATURAL, HEALTHY AND GOOD" AS STATED BY
MICHAELSON?
Just a brief review of the mind boggling statistics reflecting the mental and physical health of the gay community can make anyone question where Michaelson gets his idea that homosexuality is not only the equivalent of heterosexuality but is natural, healthy and good. Are there some gays who live normal, healthy lives both physically and emotionally? Absolutely. However, we can show that the number of gay men who suffer from damaging emotional and physical illnesses is much higher than in the heterosexual community no matter how the society they live in treats homosexuality. These statistics change little in gay-friendly cities like San Francisco or in gay-friendly countries like Holland.
Two well known statistics kept repeating in my mind as I read Michaelson's article:
- 20% of gay men have over 1,000 sexual partners in their lifetime
- 40% of gay men have over 500 partners in their lifetime.
What seems to Michaelson to be natural, healthy and good appears to me to be a life-long search for love that never materializes. Telling young men who feel SSA that their best choice is to come out early and enter the gay lifestyle to "find themselves" seems like a prescription for disaster.
In fact, the disease statistics in San Francisco appear to be higher than elsewhere in the country. Here are just a few examples: "HIV Rate Rising Among Gay Men in San Francisco," Los Angeles Times, Jan. 25, 2001; The Times reported that the rate of rectal gonorrhea among gay and bisexual men in San Francisco rose 44% during a recent three-year period, while in Los Angeles, new syphilis cases among gay and bisexual men rose more than 1,680%.
Looking at Holland, one of the most gay friendly countries in the world, should give us the best chance for Michaelson to prove his contention that if gays were able to be open and honest about their sexuality, they would lead normal lives. However, we find once again that Michaelson's contentions are not backed up by the facts. Here's the results of a comprehensive 2001 study as reported on www.narth.com:
Lifetime prevalence of DSM- III- R Psychiatric Disorders
Homosexual (SSA) Heterosexual
Mood disorders 39.0% 13.3%
Major depression 39.3% 10.9%
Anxiety disorders 31.7% 13.2%
One or more diagnoses 56.1% 41.4%
Two or more 37.8% 14.4%
Stanford et al. (2001) Arch Gen Psychiatry, Vol. 58.

Study from the Netherlands of 5, 898 adults of which 2.1% self-identified as homosexual.


3. IS REPARATIVE THERAPY THOROUGHLY DISCREDITED AND COMPLETELY INEFFECTIVE AS STATED BY MICHAELSON?

Here, once again, we would have hoped that Michaelson backed up his beliefs with the facts as he knows them because there are dozens of studies showing that reparative therapy is successful for significant numbers of men. I will show a few of the results of a recent study conducted by Dr. Robert Spitzer at Columbia University. Spitzer's turn around on the issue of whether gays can change ( he originally thought change was not possible) has greatly angered gay activists because Spitzer was involved in the original 1973 decision of the American Psychiatric Association to take homosexuality out of the Diagnostic and Statistical Manual of mental disorders. Here are Spitzer's own words and then a brief review of his findings:

"Contrary to conventional wisdom, some highly motivated individuals, using a variety of change efforts, can make substantial change in multiple indicators of sexual orientation, and achieve good heterosexual functioning."

SPITZER STUDY:

The last of the 31 studies summarized by the "Homosexuality and the Possibility of Change" project was conducted by Columbia University psychiatrist Dr. Robert L. Spitzer, who studied "the self-reported experiences of individuals who claim to have achieved a change from homosexual to heterosexual attraction that has lasted at least five years." (This study was published in the Archives of Sexual Behavior in October 2003.) He located and interviewed 143 men and 57 women who had had a predominantly homosexual attraction for many years (defined as at least 60 on a 100-point scale of sexual attraction, where 0 is exclusively heterosexual and 100 is exclusively homosexual), and who, after therapy, had experienced a heterosexual shift of no less than 10 points, lasting at least 5 years.

Spitzer found that the average level of reported homosexual attraction among the 200 interviewees dropped from 90 (on a 100 point scale) in the 12 months before the change effort began to 19 in the 12 months just prior to the interview. Also:

- 37 (19%) of the respondents reported "complete" change, with no lingering homosexual thoughts, fantasies or desires.

- 119 (60%) met Spitzer's criteria for "good heterosexual functioning" (which included never or rarely having same-sex thoughts during heterosexual sex).

DR. JEFFREY SATINOVER:

Let's now turn to Dr. Jeffrey Satinover, one of the world's experts on the statistics of homosexuality, who wrote a book called "Homosexuality and the Politics of Truth. In his book, Dr. Satinover discusses the results of reparative therapy vs. therapy for other kinds of issues. Here is what Dr. Satinover had to say:

"The record of purely secular "treatments" for homosexuality is far better than activists and the popular press would have us believe. But, in a parallel to AA, it is probably not as good as the record of these who approach the problem by attending to its spiritual roots as well. The fact that not all methods are successful, and that no method is successful for everyone, has been distorted by activists into the claim that no method is helpful for anyone. It is a tragedy that so many professionals have accepted this distortion. The simple truth is that, like most methods in psychiatry and psychotherapy, the treatment of homosexuality has evolved out of eighty years of clinical experience, demonstrating approximately the same degree of success as, for example, the psychotherapy of depression.

To set the record straight, most experts in the field of reparative therapy would agree that the following statistics are approximately correct, with some therapists showing even better results: Of those who come to reparative therapy feeling unhappy about their SSA, one third are able to comfortably regain their heterosexuality, one third make considerable improvement and feel better about themselves, one third make little change. Just think of how many millions of SSA men and women in the world could regain their innate heterosexuality if they were encouraged to try and were not being told that they were either born gay or were "fixed so early in childhood" (Michaelson's words) that there is virtually no hope for change.

4. CAN GAY MALE LONG-TERM COUPLES STAY MONOGAMOUS?

Michaelson tells us ". . . "coming out". . . enables gay persons to be as healthy and loving as everyone else." But are gay male long-term couples the equivalent of heterosexual long-term couples? The results of many studies tell us that the answer is no. Monogamy is almost unknown in the gay male world. Here is one example of the research that has been done on this important subject:

Dr. Jeffrey Satinover states: "one of the most carefully researched studies of the most stable homosexual pairs ("The Male Couple: How Relationships Develop" conducted by D. Mcwhirter and A. Mattison, 1984) was researched and written by two authors who are themselves a homosexual couple - a psychiatrist and a psychologist. Its investigators found that of the 156 couples studied, only seven had maintained sexual fidelity; of the hundred couples that had been together for more than five years, none had been able to maintain sexual fidelity. The authors noted that "The expectation for outside sexual activity was the rule for male couples and the exception for heterosexuals."

Whatever the reasons that impel homosexual male couples to search for sexual activity outside of their stable relationship, we must be wary of saying that homosexual couples are "as healthy and loving" as heterosexual couples. Something must be going on in the relationships of homosexual men which render them different from the relationships between men and women.

5. WHO ARE THE MEN WHO COME TO JONAH TO TRY AND CHANGE?

JONAH is a founding member of PATH, Positive Alternatives to Homosexuality, which is an international coalition of ex-gay organizations representing many religious, scientific and secular groups dedicated to educating the public that no one is born gay and that change from gay to straight is very possible with the right help. Can everyone change? No. Should we therefore say that no one can change? No, that would be untrue. Do we tell other people with problems that they are born "that way" with no ability to change their long-held damaging habits, such as alcoholism, drug addiction, heterosexual promiscuity, obesity, etc., etc., etc.? No, of course not. Why do we tell SSA men and women they have no hope for change? Because gay activists have convinced too many people that they are unique among all people with a problem - gays alone have no ability to change.

As we see, despite the wishful thinking of many gay activists that their situation is unique, this idea is not backed up with any facts. If a gay gene, or genes, is ever found, we will have to revise our theories, but until then we need to tell the truth as we know it and offer help and hope to those SSA men and women who are unhappy being gay. If someone is happy being gay - gay gezinterheit. No one should be ostracized for being gay; no families should reject a child who is gay; no gays should feel they need to form separate synagogues; gays are us and we are them. Any of us could feel these feelings in certain situations. But, we cannot accept Michaelson's desire for us to believe that homosexuality is natural, healthy and good.

I think it's important for you to hear the words of the ex-gay men who wrote the web site www.peoplecanchange.com. These brave men have helped thousands of men go from gay to straight over the last few years risking the ire of the gay activists who screamed that their quest to find freedom from SSA was in vain. These men bucked the tide of political correctness and found peace and joy at the end of their difficult and time-consuming journey out of homosexuality. Their words tell their story far better than I can:

WHY DID WE DECIDE TO JOURNEY FROM GAY TO STRAIGHT?
Discovering same-sex attractions can cause tremendous internal conflict and struggle, especially when those feelings conflict with a person's values, beliefs and life plans, or the values and beliefs of his family and culture. We know. We've been there. But we've also learned that it needn't be like that. There are positive alternatives for men who are conflicted over homosexual feelings.

For some, it may be choosing a celibate lifestyle, built on a solid spiritual foundation and supported by a network of extended family and friends. Choosing a celibate lifestyle is not a choice for loneliness or isolation. On the contrary, many men who choose this path find great fulfillment in focusing their time and energy on close friendships, meaningful service, personal development and spiritual connection.

For others, it may in fact be choosing to live a homosexual life -- but a mature, spiritually grounded life of integrity and meaningful relationships, not a promiscuous, self-indulgent life where "anything goes." Yes, many gays have shown it is indeed possible to live a happy, dignified, fulfilling life as a homosexual man, and we respect them and their chosen path. Still, no matter how much a homosexual life may feel right and authentic for some people, we found it simply did not work for us.

For us, the choice that brought us the greatest peace and joy was to seek out the original, core source of our same-sex longings and fulfill (rather than deny) those needs and desires in non-sexual, healing ways. Our choice was to work to fully and authentically develop our heterosexual potential. The road we walked was a path of change -- a path of masculine affirmation, of rigorous authenticity, of genuine need-fulfillment and courageous surrender.
Perhaps you have heard that altering sexual attractions is impossible, and that even to attempt it can lead to shame and despair. Or perhaps, on the other hand, you've heard that change is not only possible but in fact rather easy -- simply a matter of prayer, or will power, or thought control. Both views are extreme, in our experience. We know from our own lives that lessening and even eliminating homosexual desires while developing and fostering heterosexual attractions is definitely possible.But we also know that it requires deep emotional and spiritual work and personal growth, often over a period of months and even years. Change doesn't come easily, but we ultimately found it to be immensely rewarding.

Our path is, admittedly, not for everyone. Anyone who is motivated primarily by shame to seek change is not only likely to fail at change but risks actually making the cycle of shame worse. Shame never motivates lasting change. Likewise, those who pursue change to satisfy other people -- whether family, friends, religious institutions or society at large -- are likely to find neither success nor satisfaction in trying to change when doing so is not truly their heart's desire.

But if you truly are self-motivated to change…if homosexuality just doesn't "work" for you…if it doesn't feel like who you really are, or conflicts with what you believe in and most want out of life…we invite you to explore the healing journey of change that worked for us. For through it, we found the love, peace, brotherhood, wholeness and joy that we had been seeking all our lives.

6. THE TORAH'S APPROACH TO HOMOSEXUALITY IS JONAH'S APPROACH

Remarkably, the Torah has no word for a "homosexual person" - only words for homosexual acts. JONAH agrees with this completely. We do not believe there are persons who are born homosexual, only men and women with a homosexual problem who carry within them the potential for heterosexuality. SSA men and women were not "born different" and have normal genes and hormones - as far as anyone can tell after 60 years of gay activists and their supporters trying, and failing, to find a biological basis for homosexuality.

Gay activists like Michaelson are telling the Jewish community to go against the Torah prohibition of homosexual acts. We disagree.

We agree that the entire issue of homosexuality should be brought out of the closet and into the light of day, but this should be done by using the best scientific and psychological studies that we have at our disposal, not by making decisions based on the demands of the gay community. We understand the pain and anguish suffered by SSA men and women in our midst and we must ask forgiveness for the wrongs we have done to them by demonizing their feelings. However, accepting these feelings as natural and good is equally damaging because every indication is that homosexuality is a same-sex attraction disorder based on childhood and adolescent wounds. These wounds are difficult to heal but they do not define the person who feels them anymore than any of us are defined by our feelings. We are all children of God who deserve the love and respect of our community.

Gay activism has successfully confused the public by combining political advocacy with misleading scientific claims that are not backed up by the facts. Alston Chase said, "When the search for truth is confused with political advocacy, the pursuit of knowledge is reduced to the quest for power." We must be certain that we are telling the Jewish community, and the larger world community, the truth as we currently know it based on facts and not wishful thinking.

Many of our Jewish youth who feel SSA are being urged to "come out" earlier and earlier as gay men and lesbians. We feel this is a tragic mistake. Our young people, and their families, will be better served by letting everyone hear all sides of the gay debate, which is currently not happening. We encourage anyone dealing with this problem personally, or in their family, or in their community, to do the reading and research for themselves. We are confidant that with the correct help ( see JONAH's Psycho-Educational Model for Healing Homosexuality by Berk and Goldberg in the Library of www.jonahweb.org ) many SSA men and women can grow out of SSA into their God-given gender identity. Everyone dealing with SSA should know there is a choice whether to embrace a gay identity or to journey out of homosexuality.

Elaine Silodor Berk is Co-Director of JONAH, along with Arthur Goldberg. For more information about JONAH, call their Message Center at 201-433-3444 or go to www.jonahweb.org.

(Article originally written in December 2005)

"Epidemio­lo­gische Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, dass Sex unter Männern mit einem besonders hohen Übertragungs­risiko für verschiedene Infektionen einhergeht. So entfallen mehr als zwei Drittel der jährlichen Neu­in­fek­tionen mit HIV auf die Gruppe der MSM. Auch bei Syphilis­erkrankungen mit bekanntem Infektions­weg wurden 85% aller Erkran­kungen auf Sex unter Männern zurückgeführt. Aus der Diskrepanz zwischen der Infektions­häufigkeit bei MSM und dem Anteil von MSM an der Bevölkerung (ca. 3-5%) resultiert das gegen­über der Allgemein­bevölkerung deutlich erhöhte Infektions­risiko.
Stand: 21.08.2017"
(Quelle: www.rki.de)


Schwul zu sein ist doch natürlich und völlig normal!

Ähnliches höre ich immer wieder. Ich selbst habe viele Jahre in der schwulen Szene verbracht - und dieser (erfolgreich!) vor 15 (!) Jahren den Rücken gekehrt.

Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich nur folgendes sagen:

Wenn das schwule Leben so normal, natürlich und toll ist, warum

- ist der Prozentsatz der sexuell übertragbaren Krankheiten vor allem bei schwulen Männern dann um ein Vielfaches höher als bei heterosexuellen Geschlechtsgenossen?
- finden sich bei Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen weitaus mehr Fälle von psychischen Erkrankungen als bei anderen Menschen (dies allein auf die "Diskriminierung" durch die Gesellschaft zu schieben, ist doch ein wenig zu einfach!).
- gleichen sich die Lebensgeschichten von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (insbesondere von Männern) so sehr - etwa hinsichtlich des gestörten Verhältnisses zum Vater, Identitätsstörungen, Erfahrungen sexuellen oder anderweitigen Missbrauchs in der Kindheit usw.?
- ist schwuler Sex im Durchschnitt weitaus extremer (bis hin zur Gesundheitsgefährdung) und weitaus weniger monogam und langlebig als bei heterosexuellen Menschen?
- ist der Anteil von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (insbesonderen schwulen Szene-Männern), die zur Steigerung des Lustempfindens bzw. zur Betäubung innerer Schmerzen oder nicht befriedigter Bedürfnisse Drogen nehmen weitaus höher als in der Normalbevölkerung (zumindest ist dies meine Erfahrung)?

Wer sich all dies zu Gemüte führt und trotzdem Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen den "Rat" gibt, diese halt dann auszuleben, wenn sie nicht anders können - und gleichzeitig Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen professionelle Hilfe untersagt, handelt verantwortungslos, unlogisch und bestimmt nicht im Sinne der Betroffenen. Sex tut vieles - er betäubt und lässt so einiges kurzzeitig vergessen, aber eines tut er nicht: heilen.


Es ist doch inzwischen bewiesen, dass homosexuelles Verhalten sogar im Tierreich weit verbreitet ist. Was für ein Problem habt ihr also damit?

Nun, ich will mal nicht so sehr auf die wissenschaftliche Seite eingehen (meiner Kenntnis nach sind derartige Fälle bei weitem nicht so verbreitet wie angenommen und erst recht selten unter natürlichen Bedingungen anzutreffen. Aber dem mag jeder selbst nachgehen. Ich denke aber doch, dass man solchen Berichten einmal objektiv nachgehen sollte, anstatt etwas nachzuplappern, was man irgendwo aufgeschnappt hat).

Aber gehen wir doch um der Diskussion willen einmal davon aus: nehmen wir an, es gibt Fälle homosexuellen Verhaltens im Tierreich. NA UND?? Will man tatsächlich tierisches Verhalten dafür hernehmen, um menschliches Verhalten zu rechtfertigen? Würde dies unser eigenes Verhalten irgendwie "moralischer", "richtiger" oder "natürlicher" machen? Im Tierreich gibt es eine Menge von Verhaltensweisen, die nachzuvollziehen für Menschen wohl kaum annehmbar wäre.

Ist es nicht ein Armutszeugnis, wenn man derartige Vergleiche als Rechtfertigung seiner eigenen Position verwenden muss?



Ich habe gehört, dass Homosexualität bei Naturvölkern weit verbreitet ist. Es scheint dort ganz normal zu sein, dass etwa Männer mit Jungen Sex haben. Und deshalb werden dort auch nicht mehr Jungen homosexuell als anderswo.

Gleich zu Anfang: Hast du dies Fakten wirklich überprüft? Oder wird hier wieder kritiklos irgend etwas weiter gegeben, ohne sich von dessen Wahrheitsgehalt und vollem Hintergrund zu überzeugen?

Aber gehen wir der lieben Diskussion willen einmal davon aus, es sei wirklich so.

Was will man damit eigentlich rechtfertigen oder begründen/erklären? Was, wenn es für ein "Naturvolk" "normal" ist und das sie nichts Verwerfliches dabei finden, Angehörige des Nachbarstammes umzubringen? Heißt das dann, bei uns ist das auch in Ordnung?

Auch hier gilt: die Tatsache, dass "Naturvölker" etwas tun, macht etwas nicht "natürlich" im Sinne von "normal" oder gar "moralisch richtig" (siehe dazu auch unser Selbstverständnis). Wir haben unser eigenes Wertesystem, das sich - gerade in Europa - aus christlichen Traditionen und Moralvorstellungen entwickelt hat (was ja heute wieder sehr kritisiert wird. Nur was uns da als "Ersatz" präsentiert wird, ist in meinen Augen oft nicht akzeptierbar). Was für andere in Ordnung geht, muss für mich/uns noch lange nicht richtig sein.

Es kann auch nicht angehen, dass jeder für sich persönlich entscheidet, was gut, richtig, moralisch in Ordnung und sittlich richtig ist. Wenn dies eine individuelle Entscheidung sein soll und nicht ein gesellschaftlicher Konsens über das, was wahr und richtig ist, kann das nur den moralischen Untergang jeder Gesellschaftsordnung bedeuten.

Ganz abgesehen davon: was will man eigentlich mit solchen Aussagen ausdrücken? Dass Jungen doch einmal Sex  mit anderen Jungen oder gar Männern haben sollen - sie würden dadurch schon nicht schwul? Dass etwas dadurch richtig wird, dass es andere auch tun?

Als Christen gründet sich unsere Vorstellung von Werten und Moral zuallererst auf die Bibel. Wir wissen, dass Gott uns liebt - und wenn er uns sagt, wir sollten bestimmte Dinge tun oder uns im Gegenzug ausdrücklich davor warnt, andere zu tun, dann nicht, weil Er uns gerne herum kommandiert, sondern weil Er uns liebt und vor möglichen Konsequenzen unseres Handelns bewahren will.

Und im Zweifelsfall glauben und vertrauen wir doch eher dem Schöpfer des Universums als dem, was andere uns glauben machen wollen. Dies ist eine persönliche Entscheidung unsererseits und wir verlangen keineswegs, dass jeder so denkt. Aber es ist unsere Entscheidung. Wir stehen dazu und werden diese auch öffentlich vertreten.

Wir schämen uns nicht unserer Werte - egal, was andere tun, denken oder sagen.


This is by far the most widely read and shared article I've ever written. As you might guess, it can be extremely...

Posted by Matt Moore on Donnerstag, 24. März 2016

"Chlamydia trachomatis Untersuchungen bei Männern
Ergebnisse des Laborsentinels für 2008 – 2013

(...) Insgesamt stellten wir einen Anteil von 10 % positiver Untersuchungen fest, wobei Sachsen mit 6 % den niedrigsten und Nordrhein-Westfalen mit 12 % den höchsten Positivenanteil aufweisen. Die beobachteten hohen Positivenanteile inProben von jungen Männern korrelieren mit dem Alter der größten sexuellen Aktivität, dem 2. und 3. Lebensjahrzehnt (...) Unter den angegebenen Probenarten hatten Rektalabstriche den höchsten Positivenanteil mit 12 %. Diese Proben
stammen alle aus Berlin und obwohl im Datensatz keine Angaben zu Sexualverhalten enthalten waren, sind sieMännern, die (rezeptiven) Sex mit Männern (MSM) haben,zuzuordnen, da ein anderer Transmissionsweg für eine rektale Infektion nahezu ausschließbar ist. Der festgestellte hohe Anteil positiver Untersuchungen liegt etwas höher als bei anderen Studien über MSM. Bei Ko-Infektionen mit anderen STI oder HIV kann der C.-trachomatis-Positivenanteil jedoch höher liegen. Da in unserem Datensatz keine Informationen dazu vorliegen, können wir hierzu keine Aussage treffen. Grundsätzlich allerdings erhöhen rektale bakterielle Infektionen das Risiko einer HIV-Infektion, wodurch diesem Ergebnis hohe Bedeutung zukommt.
Besonders erhöht (um das 8-fache) ist dieses Risiko bei einer Ko-Infektion mit Gonokokken. Aus dem untersuchten Datensatz ist jedoch nicht erkennbar, wie häufig positive Proben ebenfalls Gonokokken-positiv waren.

(...) Der zunehmende Trend im Positivenanteil von Abstrichen ohne weitere Spezifikation ist am stärksten, jedoch nicht einfach zu interpretieren. Da der Anstieg vor allem in Proben aus Berlin und Nordrhein-Westfalen zu beobachten ist, verbergen sich vermutlich viele positive Rektaltupfer von MSM dahinter.
Es sind nur wenige Informationsquellen zu Infektionen mit Chlamydia trachomatis bei Männern in Deutschland vorhanden. Mit dem Laborsentinel konnte ein großer Datensatz mit Ergebnissen von Untersuchungen von Männern aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands analysiert werden. Die dargestellte Datenanalyse ist auf fünf Bundesländer mit repräsentativen Daten limitiert, unter denen sich zwei befinden, die sich durch einen hohen Anteil an MSM von den restlichen Bundesländern unterscheiden.
Daher sind generelle Ergebnisse über Positivenanteile und Trends trotz gegebener Repräsentativität vorsichtig zu interpretieren. Der Datensatz enthält keine Informationen zu sexuellem Verhalten oder Testgründen sowie keine Details zu Testmethoden. Dadurch sind die identifizierten Zusammenhänge, teilweise von theoretischem Charakter und könnten in der Realität anders aussehen. Dennoch konnten wir beobachten, dass eine vermehrte Testung von Urinproben bei jungen Männern insgesamt zu einem Abfall des Positivenanteils zwischen 2008 und 2013 geführt hat.

Eindeutigere Ergebnisse liefern die Untersuchungen von Rektalabstrichen von MSM aus Berlin. Der beobachtete hohe Anteil an Infektionen und das damit verbundene, erhöhte Risiko für eine HIV-Infektion stellen ein Problem mit Public-Health-Relevanz dar, an das Ärzte während der Gesundheitsversorgung von MSM denken sollten."

(Robert Koch Institut)


"Von den 3.674 HIV-Neudiagnosen im Jahr 2015 entfielen 1.851 Neudiagnosen auf die Transmissionsgruppe Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Unter MSM wurden im Gegensatz zum Vorjahr (n = 1.894) in absoluten Zahlen 43 Neudiagnosen weniger gestellt, dies entspricht einem leichten Abfall von 2 %. Mit einem relativen Anteil von 50,4 % aller HIV-Neudiagnosen in 2015 (inklusive der Meldungen ohne Angaben zum Infektionsweg) stellten MSM, wie auch schon in den Vorjahren, die größte Gruppe unter den HIV-Neudiagnosen dar."

(Robert Koch Institut)