Miserere Nobis!

Hilfe für Katholikinnen und Katholiken mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen

Irrtuemer

Irrtümer


Mythen über gleichgeschlechtliche Neigungen

  • "Ein Homosexueller ist jemand, der Sex mit dem eigenen Geschlecht hat". Es ist absurd, einen Menschen nur über seine Sexualität zu definieren. "Homosexualität" ist weitaus mehr als nur Sex! Man definiert einen Menschen ja auch nicht nur über die Hautfarbe.

  • "Homosexualität ist angeboren". Erstens: dafür gibt es bisher nicht einen einzigen Beweis. Eine aktuelle Studie (veröffentlicht März 2005) der University of Illinois, Chicago, hat keinerlei Beziehung zwischen der DNA und der sexuellen Orientierung gefunden. Zweitens: Sexualität wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Drittens: selbst wenn dem so wäre, bleibt es für Christen eine Sünde und deshalb unakzeptabel. Jesus ist für uns gestorben und hat uns den Weg aus der Sünde gezeigt!

  • "Homosexualität ist statisch. Eine Therapie ist nicht möglich". Viele Jugendliche sind sich ihrer Sexualität nicht sicher - sie kann hier durchaus noch beeinflusst werden. Therapieerfolge sind nachgewiesen (Aardweg, Dr. Satinover, Dr. Nicolosi, Dallas...). Selbst wenn dem so wäre: wir sind nicht Sklaven unserer Neigungen!

  • "Es gibt neue Erkenntnisse". Gibt es bis heute nicht. Damit sollen wir zu einer "anderen Einstellung" kommen und die Bibel neu interpretieren. Das werden wir auch mit "neuen Erkenntnissen" nicht! Und selbst wenn es diese neuen Erkenntnisse gäbe: als Christen ist es für uns nicht akzeptabel, unsere gleichgeschlechtlichen Neigungen auszuleben!

  • "Homosexuelle sind glückliche, gesunde Menschen und unterscheiden sich nicht großartig von Heterosexuellen". Studien zeigen: "Homosexuelle" haben ein erhöhtes Risiko, sexuell ansteckende Krankheiten zu bekommen, bei ihnen treten psychische Erkrankungen häufiger auf, ihre Beziehungen halten selten länger und sind auch selten länger monogam. Es lässt sich manchmal ein erhöhtes Vorkommen von Drogen- und Alkoholmissbrauch feststellen, ebenso manchmal auch mehr Gewalt in der Partnerschaft. Ebenso charakteristisch für einige "Homosexuelle": ein ständiges unglücklich sein und eine ständige latente Traurigkeit (selbst nach dem Coming-Out, sodass man das nicht der Gesellschaft anlasten kann). Wir sagen keineswegs, dass dies zwangsweise so sein muss oder jeder "Homosexuelle" so ist. Man darf sich aber durchaus seine Gedanken machen, warum solche Sachen auftreten, wenn es doch so "wunderbar" sei, seine (Homo-) Sexualität auszuleben...

  • "Homosexuelle Paare können ein glücklich zusammen leben". Der alte Mythos vom gemeinsamen "Leben auf dem Bauernhof" oder "Schafe züchten in Irland" (besonders bei schwulen Männern sehr beliebt). Fakt 1: "Homosexuelle" Beziehungen sehen in Wirklichkeit in 99,99 % der Fülle völlig anders aus. Zum einen dauern sie selten lange, noch seltener sind sie monogam. Abgesehen davon handelt es sich hier um eine unreife, fast pubertäre Form von Liebe, die mit einer reifen Liebe zwischen gesunden erwachsenen Menschen aber schon gleich gar nichts zu tun hat. Fakt 2: Hier wird "glücklich zusammen leben" mit "moralisch richtig" verwechselt. Um der Diskussion willen: nehmen wir an, es ist so. Zwei "Homosexuelle" (Männer oder Frauen) leben glücklich zusammen. Und? Macht es das richtiger oder besser? Wenn ein heterosexueller Mann und eine heterosexuelle Frau zusammen "glücklich" leben, beide aber verheiratet sind (und das nicht miteinander) - macht das den Ehebruch irgendwie besser? Rechtfertigt dieses Argument überhaupt etwas? Wohl kaum. Auch hier sagen wir keinesfalls, dass jede "homosexuelle" Beziehung zwangsweise promisk oder kurzfristig sein muss. Jeder "Homosexuelle" mit "Szene-Erfahrung" kann aber anhand seiner eigenen Erfahrungen bestätigen, dass es durchaus nicht die Norm ist, sich einen Mann zu suchen und mit diesem bis an sein Lebensende glücklich und treu zusammen zu leben und nie einen anderen anzuschauen (nochmals: selbst das würde es aus unserem Glauben heraus nicht akzeptabel machen!).

  • "Gleichgeschlechtlicher Sex ist einfach ein unglaublich schönes Gefühl und das Zusammensein mit dem Partner ist eine wundervolle Bereicherung". Auch hier gilt: Zum einen ist dies - nüchtern betrachtet - selten wirklich so, zum anderen macht das persönliche "Glücksempfinden" nichts - aber auch GAR nichts - moralisch richtiger. Was richtig ist, ist richtig. Was falsch ist, bleibt falsch - egal wie man sich dabei fühlt. Aus theologischer Sicht darf man zu all diesen Punkten auch folgendes anmerken: Der Teufel will uns in Versuchung führen. Natürlich muss er sich da einiges einfallen lassen. Er muss das, was uns ins Verderben führt, völlig normal und natürlich erscheinen lassen - kurz: erstrebenswert. Der Tod muss wie Gold funkeln. Letztlich bleibt er aber, was er ist: der Tod. (Dies ist wie gesagt eine reine Glaubenssache. Wir wollen damit keineswegs jemanden abwerten oder uns als besser als andere Menschen hinstellen. Ebenso wenig wollen wir in wissenschaftlicher Hinsicht behaupten, es wäre "widernatürlich", homosexuell zu sein. Ein derartiges Urteil überlassen wir jedem einzelnen).

  • "Homosexueller Sex ist auch nicht anders als heterosexueller." 
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Sex zwischen Männern durchschnittlich weitaus "experimentierfreudiger" ist als heterosexueller Sex. Auch die Anzahl der Sex-Partner dürfte bei Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (besonders bei denen, die die Szene besuchen) weitaus höher sein als bei ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen. Auch der hohe Anteil von Männern, die Sex mit Männern haben an der Gesamtzahl an Ansteckungen mit Geschlechtskrankheiten bzw. ansteckenden Krankheiten  (v.a. HIV) lässt doch zumindest vermuten, dass oben genannte Aussage zweifelhaft ist. Natürlich muss das nicht so sein - warum ist es aber oft so? 

  • "Jeder Mensch hat homosexuelle Anteile.  Für Jungs ist es z.B. völlig normal, dass sie in der Pubertät mit anderen Jungs masturbieren".  Hier werden einige Sachen verwechselt. Prinzipiell gibt es - aus christlicher Sicht - keine "Homosexuellen" - es gibt nur Heterosexuelle mit einem homosexuellen Problem. Solche haben gleichgeschlechtliche Neigungen - aus welchen Gründen auch immer. Dies ist weitaus mehr als nur eine sexuelle Frage.  Wenn Jungs miteinander masturbieren, mag das zwar "normal" sein in dem Sinne, dass es tatsächlich öfter vorkommt als man denkt. Dies aber nur deshalb, weil Jungs in diesem Alter gerne sexuell experimentieren. Sie empfinden aber nicht gleichgeschlechtlich (was den sexuellen Akt natürlich nicht besser macht!). Aus ihnen werden später ganz normale heterosexuelle Familienväter. Ein Junge, der mit einem anderen Jungen masturbiert, tut dies also NICHT aus homosexuellem Antrieb heraus! Schwule Aktivisten führen dies gerne an, um die "Normalität" und "Natürlichkeit" von Homosexualität zu beweisen (nochmals: wir behaupten nicht, dass "Homosexualität" "widernatürlich" ist!). Auch hier darf man wieder fragen, wem hier eigentlich tatsächlich etwas bewiesen werden muss: der Öffentlichkeit oder nicht doch sich selbst? Was hierbei allerdings tatsächlich anzumerken ist, ist wie gefährlich in solchen Phasen homosexuelle Programme an Schulen sind. Solche Jungs - zumal wenn sie tatsächlich gleichgeschlechtliche Neigungen haben - könnten sich dann wirklich für ein "homosexuelles" Leben entscheiden (ihnen wird ja laufend unter die Nase gerieben, wie "normal" und "natürlich" und "wundervoll" das ist! Das mag für viele auch so sein, aber diese Entscheidung soll doch jeder Mensch selbst treffen - wenn er oder sie erwachsen ist. Wir halten es für falsch, dies bereits in der Schulzeit zu forcieren. Zum anderen sollte man doch fairerweise die Gegenseite auch zu Wort kommen lassen, also Menschen, die das Ausleben gleichgeschlechtlicher Neigungen nicht mit ihrem Glauben vereinbaren können!) - mit einem völlig anderen Ausgang ihres späteren Lebens!