Miserere Nobis!

Hilfe für Katholikinnen und Katholiken mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen

Definitionen

Definitionen


Was ist das eigentlich, "Homosexualität"?

Kurz gesagt, die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wir bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen". Zum einen ist der Begriff "Homosexualität" (als eigenständige Form der Sexualität) noch gar nicht so alt. In klinischer Hinsicht konzentriert er sich vor allem auf die sexuelle Anziehung, was jedoch zu kurz gegriffen ist, da man hier die emotionale Zuneigung außer Acht lässt. Zum anderen sind wir als Christen der Überzeugung, dass es nur eine Gott-gegebene Form der Sexualität gibt - und das ist die Heterosexualität. Ja, es gibt Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch") - gleichgeschlechtlich empfinden, wir sehen dies aber nicht als eine eigenständige Identität, sondern als Teil der Heterosexualität an. Dies bedeutet keine Abwertung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oder eine Minder-Bewertung unseres Empfindens - ganz im Gegenteil. Wir sehen uns als Teil von etwas, das größer ist als wir (Gottes heterosexuelle Schöpfung) und sind weder besser noch schlechter als andere Menschen noch sehen wir uns als etwas Besonderes an und blicken auch nicht auf die herab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen ausleben. Auch konzentriert sich unser Leben nicht auf unser sexuelles und/oder emotionales Empfinden, sondern auf den, dem wir nachfolgen und der uns eine teuer erkaufte Freiheit geschenkt hat, damit auch wir frei sein können: Jesus Christus.


Homosexualität

Homosexualität wird bei uns nicht als Erkrankung oder psychische Störung gesehen, daher wird eine Therapie oder ähnliches weder als sinnvoll noch notwendig betrachtet. Ganz im Gegenteil - man weist auf negative Auswirkungen solcher Versuche hin.

Es gibt aber immer noch Fachleute, die dies anders sehen. Im Zuge der Meinungsfreiheit wollen wir hier auch diese Wissenschaftler zu Wort kommen lassen.

Diese Wissenschaftler sehen Homosexualität eher als eine Störung der Geschlechtsidentität bzw. als Neurose und verweisen auf das Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, dass bei Homosexuellen oft gestört sei.

Fakt ist, dass bisher eine eindeutige Ursache für Homosexualität nicht gefunden wurde. Es ist auch kaum davon auszugehen, dass menschliche Sexualität auf einen einzigen Faktor zurück geführt werden kann. Unbestritten ist der Einfluss des sozialen Umfeldes eines Kindes (insbesondere der Familie) auf die Entwicklung seiner Sexualität und seiner Identität.

Für Christen zählt letztendlich Gottes Wort. Wir wollen uns für ein Leben entscheiden, von dem wir glauben, dass Gott es so von uns will.

(Quelle dieser Seite: ua.a das Material von Joe Dallas, Dr. Joseph Nicolosi, Homosexuals Anonymous, Aardweg etc. Klicke hier für mehr Infos: Copyright)


Was ist Homosexualität eigentlich?

Homosexualität (bzw. Homophilie) bezeichnet eine sexuelle Orientierung, bei der Liebe und sexuelles Begehren ausschließlich oder vorwiegend gegenüber Personen gleichen Geschlechts empfunden werden. Homosexuelle Frauen werden auch Lesben oder Lesbierinnen genannt, homosexuelle Männer auch Schwule. Der Begriff Homosexualität wird gelegentlich auch auf sexuelle Handlungen zwischen Mitgliedern des gleichen Geschlechts angewendet.

(siehe auch Wikipedia) - Aktion Leben


Es gibt heute Psychologen und Psychiater, die folgende Theorie vertreten: Homosexualität ist im wissenschaftlichen Sinn eine Störung der (heterosexuellen) Geschlechtsidentität mit neurotischem Hintergrund - also keine eigenständige sexuelle Identität. Anders ausgedrückt: es gibt keine Homosexuelle, sondern nur Heterosexuelle mit einem homosexuellen Problem. Sie wird verursacht von einem Bündel verschiedenster Faktoren.

Homosexualität hat regelmäßig auch Schmerz (in welcher Form auch immer) als Ursache, sodass hier grundsätzlich nicht von einer Identität, sondern von einem auf die verschiedensten Ursachen zurückzuführenden Verhalten auszugehen ist.


Aus christlicher Sicht ist die Ursache von homosexuellem Verhalten Sünde. Ich kann niemanden die Schuld für meine Homosexualität geben - nicht einmal mir selbst, da ich viel zu jung war, als sie sich entwickelt hat.

Als Christen haben wir aber auch einen Weg, der uns zur Freiheit führt: Jesus.


Zum Begriff Homosexualität

Karl-Maria Kertbeny erfand 1869 den Begriff Homosexualität:

- Griech. homo = gleich, gleichartig
- Lat. sexus = das männliche und das weibliche Geschlecht

Homosexuelle Männer werden auch als "schwul" bezeichnet (in Anlehnung an "drückend heiß" seit dem 18. Jhdt Im Jugendjargon auch als Schimpfwort für langweilig, weiblich); feminine Männer als "Tunten". Frauen als "lesbisch" (nach der griech. Insel Lesbos, Heimat der Frauen der liebenden Dichterin Sappho); maskuline Frauen sind "Butch" oder "Kampflesben".

Ebenfalls üblich als Überbegriffe (v.a. im englischsprachigen Raum): "gay" (vormals in der Bedeutung von "fröhlich" oder "bunt"). Ebenfalls üblich - aber eher abwertend - "queer" ("seltsam", "komisch"). "Gay" bezeichnet auch die Zugehörigkeit zur "gay community" (im Gegensatz zu "homosexuell".
Frauen sind "lesbians" oder "dykes".
"Transgender" = transsexuell.



Homosexualität - Orientierung/Neigung oder Neurose?

Im Falle einer Neurose wäre es ein reines Verhaltensproblem (siehe: Aardweg, Nicolosi).

- Gestützt wird diese Theorie durch Ähnlichkeiten im Lebenslauf vieler Homosexueller (Problem mit gleichgeschlechtlichem Elternteil usw.)
- Bei einer Orientierung/Neigung treffen Umweltfaktoren auf genetische Vorbedingungen / Charaktereigenschaften.
- Dies ist wahrscheinlicher und gängige Lehrmeinung: hier gibt es eine genetische Grundvoraussetzung, die es dem Individuum erleichtert, in bestimmten Situationen (Umweltbedingungen) mit gleichgeschlechtlichen Verhaltensweisen zu reagieren. (auch hier dann also Verhalten, wenn auch unter anderen Voraussetzungen!). Vergleich: Fußballer (genetische Grundvoraussetzung: Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit usw. - aber KEIN Fußball-Gen!)
- Für einen Christen ist dies zweitrangig: ein sündhaftes Verhalten lässt sich jederzeit überwinden. Selbst bei genetischen Zusatzfaktoren muss der Einzelne lernen, damit umzugehen (ähnlich etwa Diabetes). Er ist und bleibt selbst verantwortlich für sein tun.

- Am wahrscheinlichsten: Sexualität wird bestimmt durch eine Mischung verschiedenster Faktoren, wobei deren Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist und in jedem Fall durch die Umwelt erheblich beeinflusst werden kann (Erziehung, Verhaltens- und Einstellungsänderung usw.).
- Wichtig: in jedem Fall kann der Einzelne erst einmal nichts für die Entstehung seiner Homosexualität (sieh Aardweg's Selbstmitleid-Theorie: der Mensch ist sich dessen weder bewusst noch macht er dies absichtlich)



Was sagt die Bibel - Verhalten oder Orientierung?

Im allgemeinen sieht die Bibel Homosexualität eher als Verhalten ("Und solche gab es unter euch" 1. Korinther 6:11. Einheitsübersetzung). Es gibt aber auch Stellen, die auf eine Orientierung verweisen: "ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander" Röm. 1,27. Einheitsübersetzung).
Nur an einer Stelle geht die Bibel noch einen Schritt weiter - in Matthäus 19:12:
"Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es." (Einheitsübersetzung.)

Selbst wenn man also von einem "schwulen Gen" ausgeht, ist das noch lange kein Freibrief für sündhaftes Verhalten! Dieser Ver steht im Kontext der heterosexuellen Ehe zwischen Mann und Frau, die von Jesus hier nochmals ausdrücklich betont wird!


Was sind Charakteristika von "ungewollten" gleichgeschlechtlichen Neigungen?

Typische Ausdrucksformen wären etwa ein subjektiver und/oder objektiver Kontrollverlust (etwa hinsichtlich der Sexualkontakte oder von Pornographie) oder auch das subjektive Empfinden von Leid. Dies sitzt in der Regel so tief, dass ich den Betroffenen nicht einfach zu einer Therapie raten kann und darf, die ihnen dieses Leid "ausredet" (ein solches Vorgehen ohne Einverständnis des Betroffenen halten wir auch für zutiefst unethisch).
Oft wollen Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen auch nicht unbedingt die Neigungen an sich "los werden", sondern die Kontrolle darüber wieder erlangen (also nicht mehr ein Sklave der Lust zu sein und seine Identität auch nicht mehr allein über das "Schwul-sein" zu bestimmen) und möglicherweise die Intensität und Häufigkeit dieser Neigungen herunterzuschrauben. In der Regel wollen sie - trotz oder auch gerade wegen dieser Neigungen - ein erfülltes Leben führen, so wie sie sich das für sich vorstellen. Jenseits von schwuler Szene und Partnerschaft.

Es steht uns nicht zu, darüber zu urteilen. Noch weniger steht es uns zu, ihnen psychische Störungen deswegen einreden zu wollen (vielleicht wegen des eigenen schlechten Gewissens?), die sie nicht haben.