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Homosexuelle Beziehungen

Posted on October 11, 2020 at 5:45 AM

Wir hören ja immer wieder, homosexuelle Beziehungen seien im Schnitt weit weniger monogam, weit kurzfristiger und sexuell weitaus "experimentierfreudiger" als heterosexuelle. Das ist zweifellos richtig, insbesondere was Beziehungen zwischen Männern angeht. Ja, heterosexuelle Beziehungen holen hier auf, aber sind regelmäßig immer noch weit davon entfernt. Das wirdx in der schwulen Szene normalerweise auch nicht negativ gesehen.

 

Es gibt Schwule, die nun irgendein Paar anführen, von dem sie gehört hätten, sie hätten eine langfristige Beziehung. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese jedoch selten als monogam und noch seltener als sexuell nicht so ausgefallen wie heterosexuelle.

 

Die Frage ist hier, warum man möglicherweise etwas anderes erwartet hat oder "beweisen" will. Zwei Menschen desselben Geschlechts (insbesondere zwei Männer) haben nunmal eine völlig andere Sexualität und damit auch ein völlig anderes Zusammenleben als zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Die Evolution und damit die Notwendigkeit des monogamen langfristigen Zusammenlebens fällt weg. Selbst wenn Kinder adoptiert oder mit in die Beziehung gebracht werden, lässt sich Mutter Natur wohl nicht so einfach austricksen.

 

Wie mensch das beurteilt, steht auf einem anderen Blatt. Hier müssen sich sowohl Homosexuelle gefallen lassen, dass andere Menschen dem ablehnend gegenüber stehen - was ihr gutes Recht ist - als auch die "andere Seite", dass Menschen so zusammenleben wollen. Deshalb der "Gegenpartei" unlautere Motive, psychische Störungen oder dergleichen unterstellen zu wollen (kann ja nicht sein, dass ihre Gründe vernünftig sind und vernünftig betrachtet werden wollen) oder sie gar verbal mit Dreck zu bewerfen, bringt niemandem etwas und zeigt eher den eigenen Mangel an Charakter, Respekt und gewaltfreier Kommunikation.